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Bobingen: Neues Zentrum der Bobinger Siedlung kostet fast eine Million Euro

Bobingen

Neues Zentrum der Bobinger Siedlung kostet fast eine Million Euro

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    Nach dem Ende der Bauarbeiten an den Wohnhäusern soll hier der neue Brunnenplatz (im Bild vom Kirchplatz aus gesehen) entstehen.
    Nach dem Ende der Bauarbeiten an den Wohnhäusern soll hier der neue Brunnenplatz (im Bild vom Kirchplatz aus gesehen) entstehen. Foto: Elmar Knöchel

    Das Gesicht der Siedlung wird sich durch die Bebauung des früheren Brunnenplatzes verändern. Die beiden Gebäude sind bereits jetzt zu erkennen. Das Zentrum wird dadurch optisch stärker begrenzt. Der Brunnen allerdings wird an seinem heutigen Standort belassen. Er soll aber aufgewertet werden.

    Dafür ist eine Beleuchtung im Gespräch, genauso wie das Anbringen einer Infotafel, die die Geschichte des Brunnens vermitteln soll. Auch über eine Baumbeleuchtung für die umgebende Bepflanzung wird nachgedacht. Der eigentliche Brunnenplatz soll, nach dem momentanen Planungsstand, vom Brunnen aus gesehen hinter dem Gebäude angesiedelt werden. Dazu hatte es einen Bürgerworkshop gegeben.

    Platz soll optisch zusammenhängen

    Das zuständige Planungsbüro hat nun, auf Grundlage der damals vorgebrachten Ideen, einen Vorentwurf vorgestellt. Grundsätzliches Ziel soll sein, die Ortsmitte des größten Bobinger Stadtteils, der offiziell eigentlich nicht so genannt werden soll, aufzuwerten. Dazu wolle man versuchen, zusammen mit dem bereits bestehenden Kirchplatz, der allerdings nicht verändert werden soll, einen optisch zusammenhängenden Platz zu bilden.

    Bühne und Trinkbrunnen

    Dessen Mittelpunkt soll dann einmal der Kirchturm der Siedlungskirche sein. Durch mögliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, eventuell durch eine Insel oder einen Kreisverkehr an der Kreuzung Winter-/Grenzstraße, soll ein Platz mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen. Dieser könne für Veranstaltungen wie den Lichtermarkt oder das Brunnenfest genutzt werden. Auch ein Standort für den Aufbau einer Bühne soll vorgesehen werden. Zusätzlich will die Stadt einen Trinkbrunnen installieren und es wird geprüft, ob durch eine Treppe ein Zugang zur Schulaula möglich wäre, um bei Veranstaltungen die Toiletten nutzen zu können.

    Baubeginn im Frühjahr 2024

    Der geplante Baubeginn für das Projekt ist das Frühjahr 2024. Bis dahin besteht allerdings einiger Klärungsbedarf. Es seien sowohl noch Gespräche mit der Diözese Augsburg zu führen, da durch die Planungen auch das Grundstück der Kirche betroffen sei, als auch mit der Regierung von Schwaben, da das Projekt ja zu einem erheblichen Teil aus der Städtebauförderung finanziert werden soll. Die Kosten werden aktuell auf rund 900.000 Euro geschätzt.

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