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Böllerschießen: Wolfgang Bauer wahrt in Reichertshofen den alten Brauch

Reichertshofen

Dieser Brauch am Volkstrauertag zündet und kracht

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    Auch wenn das Schießen an der Kanone gefährlich ist, macht es Wolfgang Bauer an der knapp 100 Jahren alten Böllerkanone viel Freude.
    Auch wenn das Schießen an der Kanone gefährlich ist, macht es Wolfgang Bauer an der knapp 100 Jahren alten Böllerkanone viel Freude. Foto: Karin Marz

    Wenn es im Ort laut knallt und Rauchschwaden Richtung Himmel ziehen, ist Wolfgang Bauer aus dem Mittelneufnacher Ortsteil Reichertshofen an der gemeindlichen Kanone zugange. Seit acht Jahren ist er als ehrenamtlicher Kanonier tätig und umrahmt Veranstaltungen wie den Volkstrauertag und die Fronleichnamsprozession in Mittelneufnach sowie in Reichertshofen mit Salutschüssen aus der Böllerkanone. Der Grund, warum er dies macht, hängt mit der Tradition des Böllerschießens zusammen. Es gehört zum Brauchtum. Die Geschichte des Böllerschießens lässt sich bis in das 14. und 15. Jahrhundert zurückverfolgen.

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