Der Reiz am Camping liegt ja eigentlich darin, mit möglichst wenig auszukommen. Denn: Weniger ist mehr. Urlaub mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen ist die bewusste Entscheidung, den Alltag gegen ein einfacheres Leben einzutauschen, um dem Stress zu entfliehen. Doch die Praxis zeigt immer wieder, dass dieser Minimalismus maximal herausgefordert wird. Denn für jede Eventualität will gesorgt sein.
Urlaub im Camper: Was alles mit sollte
Sonne, Regen und in den Bergen im Extremfall noch Schnee: Für jedes Wetter muss Kleidung mit. Die passenden Schuhe dürfen nicht vergessen werden. Sonnen- und Insektenschutz, Notfallapotheke, Getränke und etwas zu essen für die Zeit im Stau, Wasser für die Toilette, Stühle, Tische, Fußmatten, ausreichend Geschirr, Spülmittel für den Abwasch, Fahrräder, Luftpumpe und Reparaturset, Wäscheleine und Klammern und noch mehr: Die Liste wird immer länger, denn ein bisschen Komfort soll ja sein. Plötzlich ist der Gedanke, frei zu reisen, mit weniger Gepäck, verflogen. Dafür taucht ein anderes Schreckgespenst auf.
An der Grenze wird es häufig ernst
Was ist, wenn das Wohnmobil oder der Wohnwagen überladen sind? Wer es nicht mehr rechtzeitig zum Aktionstag der Polizei oder auf eine Waage bei einem Unternehmen geschafft hat, kommt meistens an der Grenze ins Schwitzen: Wird bei einer Kontrolle Übergewicht festgestellt, dann wird's richtig teuer und im schlimmsten Fall ist der Urlaub schon zu Ende - ehe er begonnen hat.
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