Die Spitzhacke verschonte 1864 wenigstens den Choranbau des Kirchleins im etwas verwilderten Weiler, der damals noch den Namen Albrechtshofen führte. Schon 1601 errichtete dort das Kloster Oberschönenfeld – zu dessen Besitzungen Albrechtshofen seit dem 13. Jahrhundert gehörte – eine kleine Marien-Wallfahrtskirche, zu der sich bald ein paar Höfe und wohl auch ein Wirtshaus gesellten. Die Benennung Scheppacher Kapelle dürfte auf eine klösterliche Verbindung ins mittelschwäbische Scheppach zurückgehen. Doch der Dreißigjährige Krieg verwüstete alles. 1741 machten sich die Oberschönenfelder Benediktinerinnen an den Wiederaufbau des Weilers. Auch das Kirchlein nebst dem Choranbau entstand wieder.
Burgwalden
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