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Die Wertachkliniken in Schwabmünchen und in Bobingen beteiligen sich an Protesttag

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Symbolische Schließung: Die Wertachkliniken wehren sich gegen drohende Sparmaßnahmen

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    Die Wertachkliniken in Bobingen (unser Bild) und in Schwabmünchen beteiligen sich am Protesttag.
    Die Wertachkliniken in Bobingen (unser Bild) und in Schwabmünchen beteiligen sich am Protesttag. Foto: Matthias Baumgartner

    Die Krankenhausgesellschaften Bayern und Baden-Württemberg rufen am Freitag, 12. Juni, zu einem Protesttag gegen die massiven Auswirkungen der geplanten Sparmaßnahmen im Krankenhausbereich auf. Vor Ort beteiligen sich die Wertachkliniken in Bobingen und in Schwabmünchen an der Aktion. Zwischen 11 und 13 Uhr werden die Haupteingänge der Krankenhäuser symbolisch geschlossen. Patienten und Besucher werden in diesem Zeitraum über Seiteneingänge geleitet. Die Organisatoren betonen, dass die Krankenversorgung während der Aktion uneingeschränkt gewährleistet bleibt.

    Weniger Geld heißt weniger Leistung

    Nach Überzeugung von Klinikleiter Martin Gösele ist die wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser bereits heute äußerst angespannt. „Ein weiteres Abfedern der Sparmaßnahmen ist nicht mehr möglich. Diese Rechnung geht nicht auf. Kein Geld bedeutet am Ende auch weniger Leistung – und das trifft die Menschen direkt“, betont er.

    Ausdrückliche Unterstützung erhalten die Wertachkliniken von Landrat Martin Sailer, der großes Verständnis für die Sorgen der Kliniken zeigt und unterstreicht: „Wir brauchen eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung unserer Krankenhäuser.“ Erst unlängst hat er sich nach eigenen Angaben schriftlich an den Bundeskanzler und weitere Entscheidungsträger gewandt, um auf die schwierige Lage aufmerksam zu machen. In aller Klarheit formuliert der Landrat: „Wenn weiter gespart wird, hat das direkte Folgen für die Menschen vor Ort.“ (AZ)

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