In der Geschäftsleitung waren Sie bereits: nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters Bernd Siegmund im Dezember dürfte ihre unternehmerische Verantwortung stark gestiegen sein. Blieb Ihnen Zeit zu trauern?
DANIEL SIEGMUND: Ja und nein. Der Betrieb geht weiter. Das Tagesgeschäft nimmt keine Rücksicht. Wir sind ein großes Unternehmen, haben 400 Mitarbeiter. Das ist wie ein Schiff, das einfach weiterfährt. Dadurch bleibt zum Trauern nicht so viel Zeit. Ich hatte vorher schon volle Tage und jetzt kommen zusätzliche Aufgaben dazu, die vorher mein Vater erledigt hat.
Stand fest, dass Sie irgendwann die komplette Verantwortung im Unternehmen übernehmen?
SIEGMUND: Es gab vor zehn oder zwölf Jahren ein Gespräch darüber. Mein Vater hat mich gefragt, ob ich das Geschäft übernehmen will, ob es sich lohnt, es auszubauen und nochmal richtig Gas zu geben.
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