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Hofball überzeugt mit sexy Hexen und feierlichen Märschen

Mittelneufnach

Feierliche Märsche und sexy Hexen: Fasching an der Neufnach auf dem Höhepunkt

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    Die Minigarde tanzte beim Hofball der Neufnarria zu „Hollywood Hills“.
    Die Minigarde tanzte beim Hofball der Neufnarria zu „Hollywood Hills“. Foto: Marcus Angele

    Der Hofball der Faschingsgesellschaft Neufnarria gilt seit jeher als einer der Höhepunkte der fünften Jahreszeit. Auch in diesem Jahr bot er wieder ein wahres Feuerwerk aus guter Laune, mitreißenden Märschen und fantasievollen Showeinlagen. Schon früh brachte Präsident und Prinz Michael Huber die Stimmung im randvollen Saal auf den Punkt: „Heute haben wir einfach drei geile M’s im Saal: Mittelneufnach, Mindelheim und die Mangos.“

    Ein erster Augenschmaus bot sich beim feierlichen Einzug der drei Faschingsvereine. In ihren prächtigen Roben in Rot, Blau und Schwarz-Gold zogen sie begleitet von den Schlachtrufen „Neufnarria hurra“, „Eviva Mindelonia“ und „Siedelonia Helau“ durch den Saal. Gleich fünf Prinzenpaare versammelten sich schließlich auf der Bühne und boten ein beeindruckendes Bild. Prinz Michael I. und Prinzessin Lea I. begrüßten ihre närrischen Kollegen Elias I. und Nicola I. von der Siedelonia sowie Michael V. und Jessica I. von der Mindelonia samt Hofstaat. Fleißig wurden Orden getauscht und Küsschen verteilt, ehe ein gemeinsamer Walzer elegant in die erste Tanzrunde überleitete. Hier luden die Mangos, die traditionelle „Hofball-Band“, das Publikum in den Tanzpausen immer wieder mit Hits von damals und heute zu gern angenommenen rhythmischen Bewegungen ein. Auch Christoph Spies, Präsident des Regionalverbands Bayerisch-Schwäbischer Fastnachtsvereine, hatte sich an diesem Abend unter die Zuschauer gemischt und wurde ebenfalls freudig begrüßt.

    Nachwuchs startet das Programm mit witzigem Vergleich

    Den Auftakt des Programms gestaltete der Nachwuchs. Sowohl Minis als auch die Jugend der Neufnarria begeisterten mit ihren Märschen und Showtänzen. Während die Kleinen hier ihren witzigen tänzerischen Vergleich zwischen Stadt- und Dorfkindern zogen, ging es mit der Jugendgarde schrill auf die Skipiste. Auch das Miniprinzenpaar Luisa I. und Noah I. sowie später das Jugendprinzenpaar Alina I. und Luca I. präsentierten ihre fein einstudierten Prinzentänze und wurden mit begeistertem Applaus belohnt.

    Der Hofball der Neufnarria Mittelneufnach in Bildern

    Der Hofball der Neufnarria begeistert mit flotten Märschen und kreativen Showeinlagen der Gastgeber, der Mindelonia und der Siedelonia aus Mindelheim.
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    50 Bilder
    Zwischen Minigarde, Prinzenpaaren und Showtanz: Die Auftritte aus Mittelneufnach und Mindelheim begeisterten das Publikum

    Schwungvoll und mit großem Wow-Effekt bebte das Faschingszentrum dann im Marsch-Block der großen Garden. Mit beeindruckenden Choreografien, perfekt bis in die Fußspitzen einstudiert, wirbelten die Tänzerinnen der Neufnarria, Mindelonia und Siedelonia mit flotten Schrittfolgen, akrobatischen Spagate und energiegeladenen Choreografien über die Bühne, als wäre es das Leichteste auf der Welt. Für eine gekonnte Mischung aus Walzer und knackigem Country wurden auch die Neufnarria-Tollitäten Michael und Lea bejubelt.

    Schillernde Casinos und sexy Hexen: Faschingsvereine bieten kreative Showeinlagen

    Nach einer kurzen Verschnaufpause folgten die kreativen Showeinlagen. Die Neufnarria entführte die Zuschauer in die schillernde Welt von Casinos und Glücksspiel und zog dabei beim Publikum durchaus ein Ass aus dem Ärmel. Märchenhaft-düster wurde es dagegen bei der Siedelonia. Mit ihrer Version von „Hänsel und Gretel“ ging es in den düsteren Wald, doch die Tänzerinnen zeigten eindrucksvoll, dass Hexen und Hexenjäger nicht nur gruselig auf Beutefang gehen, sondern durchaus sexy tanzen können. Beide Darbietungen wurden mit Zugaben und lautstarken Stimmungsraketen gefeiert.

    Die Siedelonia zeigte eine eigene Version von „Hänsel und Gretel“, bei der die Hexen verführerisch tanzten.
    Die Siedelonia zeigte eine eigene Version von „Hänsel und Gretel“, bei der die Hexen verführerisch tanzten. Foto: Marcus Angele

    Zum humorvollen Abschluss des fast sechsstündigen Abends traten die Elferräte der Gastgeber und der Mindelonia auf. Die Frunsberger verwandelten den „Zauberer von Oz“ in einen ausgelassenen Mallorca-DJ, der mit satten Partybeats Alice und ihre Gefährten in sein Wunderland lockte. Auf hoher See bewegte sich dagegen der Elferrat der Neufnarria und zeigte kurios, was alles auf einer Schiffsreise passieren kann.

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