Die kleine Orgel in der Pfarrkirche St. Mauritius ist weit mehr als ein Musikinstrument, vielmehr ist sie ein Teil der Dorfgeschichte, der kirchlichen Tradition und des kulturellen Erbes. So drückte es Bürgermeister Erwin Losert in der Festschrift zum 150-jährigen Orgeljubiläum aus. Im Festgottesdienst brachte die Organistin Silvia Landherr das vom Orgelbauer Georg Beer aus Erling-Andechs als Unikat für diese Kirche geschaffene Instrument meisterhaft zum Klingen. Begleitet wurde die feierliche Orgelmusik von Karin Müller mit der Querflöte und dem Trompeter Vincent Weihmayer. Zum festlichen Anlass schmückten die Fahnenabordnungen des Burschenvereins, des Gesangvereins „Fröhlichkeit“ sowie der Feuerwehr den Altarraum. Pfarrer Thomas Demel verglich die Orgel mit der Gemeinde, denn auch sie müsse in vielfältigen Registern und Begabungen zusammenspielen, damit ein guter Ton herauskomme. „Die Orgel erhebt den prächtigen Kirchenraum mit ihrem Klang, stärkt den Gesang der Gemeinde und verleiht dem Gebet eine Stimme, die weit über das gesprochene Wort hinausreicht“, sagte der Pfarrer und zitierte den Heiligen Augustinus mit dem Wort „Wer gut singt, betet doppelt“.
Obermeitingen
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