Sie sind schon zum zweiten Mal auf einer kleinen Bühne in Wehringen. Was macht für Sie hier den Reiz aus?
MICHAEL ALTINGER: Eine großartige Griesnockerlsuppe! Die hat sich in meine Erinnerung eingebrannt. Ich esse vor dem Auftritt immer gerne eine Suppe. Und die Suppe in Wehringen rangiert bei mir eindeutig unter den Top drei. Und das Publikum war auch super! Ich glaube, die haben ebenfalls vor der Vorstellung diese Suppe gegessen.
Ihr neues Programm heißt „Eine letzte Tasse Testosteron“. Wo bleibt im Zuge der Gleichberechtigung das Östrogen?
ALTINGER: Das lass’ ich völlig in Ruhe. Das Östrogen hat einen unbeschadeten Ruf und tut nur Gutes. Aber Testosteron ist schuld an fast allem. Hauptsächlich an der toxischen Männlichkeit, die gerade in der Welt sehr viel Schaden anrichtet. Testosteron steht auf der dunklen Seite der Macht. Und da will ich es herausholen. Denn auch Testosteron kann ein netter Kerl sein, der empathisch und optimistisch nach vorn schaut. Es kommt nur darauf an, wie man mit ihm umgeht.
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