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Kommentar: Flugplatz Lechfeld braucht eine feste Bestimmung

Kommentar

Flugplatz Lechfeld braucht eine feste Bestimmung

Maximilian Czysz
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    Der A400M diente als Kulisse eines Pressegesprächs.
    Der A400M diente als Kulisse eines Pressegesprächs. Foto: Marcus Merk

    So viel Interesse am Flugplatz Lechfeld gab es schon lange nicht mehr: Er ist einer der Hauptstandorte der Luftwaffen-Übung Air Defender 23. Sie ist die größte seit Bestehen der Nato. In der jüngsten Vergangenheit kam das Lechfeld in die Schlagzeilen, als die frühere Verteidigungsministerin Christine Lambrecht eine Bombe platzen ließ. 

    Dilemma um die A400M-Flugzeuge

    Aus heiterem Himmel teilte ihr Ministerium mit, dass die geplante Stationierung von A400M-Transportmaschinen komplett eingestellt wird. Die erhofften Millionen, die für eine neue Infrastruktur vorgesehen waren, hätten ein neues Zeitalter für den Flugplatz bedeutet. Am Donnerstag stand der A400M erneut im Fokus. Allerdings eher zufällig.

    Luftwaffen-General lobt das Lechfeld

    Das Transportflugzeug mit Air-Defender-Folierung am Heck war Kulisse für ein Pressegespräch, bei dem Luftwaffen-General Günter Katz erklärte, wie wichtig der Standort Lechfeld sei – als logistische Drehscheibe, Ausweichflugplatz oder für eine Großübung wie Air Defender. Vielleicht fließen die aktuellen Erfahrungen doch noch in die Entscheidung, dem Flugplatz eine feste und damit dauerhafte Bestimmung zu geben, ein. 

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