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Lost Place Lerchenberg: Dunkle Geschichte von Zwangsarbeit und Verbrechen

Lost Place nahe Welden: In zwei riesigen Bunkern – die Tarnbemalung ist heute noch sichtbar – wurde im Zweiten Weltkrieg Methanol gelagert.
Foto: Marcus Merk
Welden

Stunden der Todesangst: Diese grausame Geschichte steckt hinter dem „Lost Place“ Lerchenberg

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    Es ist kalt und dunkel. Denn so richtig Tag werden will es nicht mehr an diesem nebligen und kalten Morgen im Waldstück etwa 300 Meter entfernt vom Zaun, der das Hauptareal des Lerchenbergs einfasst. Wo früher Sprengstoffvorprodukte für Hitlers Krieg hergestellt wurden, will der Rüstungskonzern Rheinmetall jetzt eine Anlage zur Vernichtung von Altmunition bauen. Die 32 Bunker, die sich auf dem 41 Hektar großen Gelände befinden, sollen für die Lagerung von bis zu 900 Tonnen „Netto-Explosivmasse“ genutzt werden. Abseits befinden sich meterdicke Betonreste, die einen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg vermuten lassen. Tatsächlich liegt verstreut im Wald was einmal ein Chemikalientank war – ein „Lost Place“.

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