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ÖPNV im Landkreis Augsburg stärken und Alternativen zum Auto aufzeigen

Landkreis Augsburg

Bus und Bahn: Gemeinden sollen Angebot im Landkreis Augsburg besser bewerben

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    Mehr Werbung für den AVV: Das wünscht sich die ÖDP im Landkreis Augsburg.
    Mehr Werbung für den AVV: Das wünscht sich die ÖDP im Landkreis Augsburg. Foto: Marcus Merk

    Die Benzinpreise befinden sich auf einem historischen Hoch. Wie Autofahrer damit umgehen, wurde jüngst im Bericht „Tanken ist teuer – steigst du um?“ geschildert. Nach Ansicht der ÖDP deutet das Stimmungsbild darauf hin, dass viele Menschen im Landkreis die Möglichkeit des Aktivvo innerhalb des Landkreises nicht kennen. Das mutmaßt die ÖDP. Kreisrätin Gabi Olbrich-Krakowitzer hat deshalb Landrat Sailer in einem Schreiben gebeten, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis explizit zu bitten, in den Gemeindeblättern und auf den Webseiten die Möglichkeiten offensiv zu bewerben.

    Auch die Mitfahrplattform Fahrmob soll bekannter werden

    Dazu gehörten nicht nur die Busverbindungen, sondern auch die Möglichkeit des Aktivvo, das Rufbussystem des AVV im Landkreis. Dieser Bus hat wesentlich mehr Haltepunkte und keine festen Fahrtrouten, sodass er flexibel genutzt werden kann. „Es gibt zudem die Möglichkeit, sich auf der Mitfahrplattform Fahrmob zu vernetzen“, so Olbrich-Krakowitzer. Diese Plattform sei nicht kommerziell, inzwischen in großen Teilen Schwabens verbreitet, und wird auch vom Landkreis unterstützt. Hier können Mitfahrgelegenheiten sowohl angeboten als auch genutzt werden.

    AVV soll „offensiv“ Werbung betreiben

    Auch wurde Landrat Sailer gebeten, auf den AVV einzuwirken, dass dieser „offensiv Werbung betreiben“ soll – insbesondere auch für den Aktivvo, selbstverständlich aber auch für die sonstigen Busverbindungen. Wichtig sei, dass die Bürgerinnen und Bürger die Info über alle Möglichkeiten hätten. Mängel bei Verbindungen sollten dem Landratsamt gemeldet werden, heißt es in der Pressemitteilung der ÖDP. Selbstverständlich biete der ÖPNV nicht den gleichen Komfort wie das eigene Auto, habe aber ein oft hohes Sparpotenzial bei den Kosten. Olbrich-Krakowitzer: „Es ist klar, dass die hohen Spritpreise nicht nur ein Ärgernis, sondern für viele Menschen eine sehr hohe Belastung sind. Deshalb halten wir es für sehr wichtig, dass den Menschen die Alternativen auch bekannt gemacht werden. Mit deutlich mehr Öffentlichkeitsarbeit zu den Möglichkeiten, ohne eigenes Auto ans Ziel zu kommen, können Einzelne eventuell doch eine Alternative zum Auto finden, oder Kosten durch Fahrgemeinschaften sparen. Das wäre dann nicht nur ein Gewinn für die Menschen, sondern auch für die Umwelt.“ (AZ)

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