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Radegundis: Die tragische Geschichte der Heiligen und ihrer Wallfahrtskapelle

Waldberg

Von Wölfen grausam getötet

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    Die 1810 zerstörte Wallfahrtskirche, die zu Ehren der Magd Radegundis errichtet wurde.
    Die 1810 zerstörte Wallfahrtskirche, die zu Ehren der Magd Radegundis errichtet wurde. Foto: Sammlung Professor Johannes Frei

    Im zarten Alter von gerade mal 20 Jahren wurde sie Ende des 13. Jahrhunderts von wilden Wölfen getötet. Dieses Schicksal ereilte die auf Schloss Wellenburg – damals im Besitz der Augsburger Patrizierfamilie Portner – tätige und aus dem heute zu Friedberg gehörenden Wulfertshausen stammende fromme Dienstmagd Radegundis. Es geschah auf dem Heimweg von einem in der Nähe des Schlosses gelegenen Siechenhaus, wo sie heimlich Samariterdienste leistete. Nach ihr – die deshalb bald als Heilige verehrt wurde – ist später der am Ort des schrecklichen Geschehens entstandene Weiler benannt worden. Wahrscheinlich befand sich das „Leprosenhaus“ in dem sie wirkte, direkt neben der heutigen Kapelle.

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