Wenn Rockmusik durch die Turnhalle fetzt, und das innere Lebensgefühl irgendwo zwischen Jugendzimmer und Lesebrille schwebt, dann ist Musikkabarettist Bewie Bauer am Werk. Am Samstag, 7. März, steht er in Willmatshofen auf der Bühne. Mit seiner Comedy-Rock-Show „Ein Teenager wird 50“ nimmt der Künstler das Publikum augenzwinkernd auf eine Reise durch das Älterwerden mit. Bewie Bauer spricht, singt und spielt von ersten Gitarren, großen Rockträumen und der Frage, warum man sich innerlich oft immer noch wie 17 fühlt, auch wenn der Körper inzwischen andere Pläne hat. Im Interview hat er uns noch mehr erzählt.
Ihr Programm heißt: „Ein Teenager wird 50“ – ist man für Rock’n Roll eigentlich nie zu alt?
BEWIE BAUER: Rock’n Roll hat für mich wenig mit Lautstärke zu tun, sondern vielmehr mit der inneren Freiheit. Es geht darum, sich den jugendlichen Schmarrn im Kopf zu bewahren, auch wenn die Knie knacken. In meiner Show bedeutet das: viel Humor und bayerische Figuren direkt aus dem Alltag – vom Bürgermeister bis zum grantelnden Verschwörungstheoretiker. Die Gitarre ist da eher der Taktgeber für die Pointen.
Was hat Sie persönlich dazu bewegt, das Älterwerden ausgerechnet mit einem Rock-Musikkabarett zu thematisieren?
BAUER: Das Älterwerden schreibt die besten Pointen. Ob man jetzt eine E-Gitarre in der Hand hat oder eine Zither – die Probleme beim Lesen der Beipackzettel ohne Gleitsichtbrille bleiben mit 50 die gleichen. Ich verpacke das in eine unterhaltsame Show mit viel Augenzwinkern.
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