Hans-Peter hat eine Kollegin die Mischung aus Mehl und Wasser genannt, die einmal zu Sauerteig fürs Brotbacken werden soll. Im Prinzip ist die Herstellung ganz simpel: Über mehrere Tage wird eine kleine Menge Roggenmehl mit derselben Menge warmem Wasser vermischt. Dann muss der Teig ruhen. Dann muss er gefüttert werden. Und alles in der Hoffnung, dass sich Hefebakterien aus der Luft absetzen. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis der Teig blubbert und säuerlich riecht. Geduld ist gefragt, denn Hans-Peter entwickelt sich nur zögerlich.
Landkreis Augsburg
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