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„Schöne Atmosphäre“: Erweiterung der Kita „Zur Göttlichen Vorsehung“ in Königsbrunn ist ausgezeichnet

Königsbrunn

Diese Kita ist ausgezeichnet: „Wir haben eine ruhige und schöne Atmosphäre“

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    Grünes Gras vor grauem Holz: So sieht es am Erweiterungsbau der Kita "Zur Göttlichen Vorsehung" in Königsbrunn aus.
    Grünes Gras vor grauem Holz: So sieht es am Erweiterungsbau der Kita "Zur Göttlichen Vorsehung" in Königsbrunn aus. Foto: Stefan Hefele, Architekturbüro Naujok

    Besondere Gebäude im Augsburger Land zeichnet der Landkreis aus. Dafür gibt es den Wettbewerb zur Förderung der Baukultur. Es geht um „Gebäude, die gestalterisch, ökologisch wie ökonomisch Maßstäbe setzen“, schreibt Landrat Martin Sailer in der Broschüre dazu. Eines davon steht in Königsbrunn. Die Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Zur Göttlichen Vorsehung“ zeigt, wie aus einer Notwendigkeit gute Architektur werden kann, die ein Gebäude aus den 1970er-Jahren zeitgemäß ergänzt. Entworfen hat sie das Architekturbüro Naujok aus Klosterlechfeld. Wie kommt der Anbau mit der graulasierten Holzfassade vor Ort an, im Kindergarten- und Krippenalltag?

    Helles Holz, ruhige Atmosphäre: So sieht es im ausgezeichneten Anbau der Königsbrunner Kita aus.
    Helles Holz, ruhige Atmosphäre: So sieht es im ausgezeichneten Anbau der Königsbrunner Kita aus. Foto: Stefan Hefele, Architekturbüro Naujok

    Das weiß Kita-Leiterin Eva-Maria Pietsch. Sie sagt: „Wir haben eine unheimlich ruhige und schöne Atmosphäre in den Gruppen.“ Durch 24 Krippenplätze, die neben 25 Kindergartenplätzen dank der Erweiterung hinzugekommen sind, könne man Familien vom ersten Lebensjahr des Kindes bis zu dessen Schuleintritt begleiten. Die 49 zusätzlichen Plätze haben die Warteliste verkürzt. Zudem lasse sich ein teiloffenes Konzept umsetzen. Atelier, neue Außenflächen und Turnhalle können gruppenübergreifend genutzt werden.

    Kindergarten-Anbau ergänzt in Königsbrunn Ensemble von 1971

    Ziel des Anbaus war laut der Broschüre zum Wettbewerb zur Förderung der Baukultur, das bestehende Ensemble aus Kirche, Altenheim und Gemeindezentrum, 1971 in Sichtbetonbauweise errichtet, sinnvoll zu ergänzen, ohne den Bestand zu überprägen. Dafür wurde dem Beton mit dem Neubau eine sägeraue, graulasierte Holzfassade gegenübergestellt.

    Pietsch betont die Vorteile der Erweiterung für Kinder mit Förderbedarf, etwa mit geistiger oder körperlicher Behinderung. „Wir als Team können das Thema Inklusion nochmal ganz anders leben.“ Neue Intensivräume bieten Platz dafür.

    Die Energie ist in diesem Königsbrunner Kindergarten erneuerbar

    Auch Max Markmiller, der den Bau für die Kirchenverwaltung begleitet hat, ist zufrieden. „Es ist wunderschön geworden, ein Wohlfühlort für Kinder.“ Dafür sei hochwertiges Material verbaut worden, etwa in der Holzfassade. Ein stimmiges Ensemble aus Altbauten und Neubau sei der Kirche außerdem wichtig gewesen. So füge sich die Erweiterung einerseits ins Stadtbild ein und biete andererseits drinnen eine warme, lebendige Atmosphäre für Kinder.

    Vor dem rot-vertäfelten Eingangsbereich ist Platz für Fahrräder.
    Vor dem rot-vertäfelten Eingangsbereich ist Platz für Fahrräder. Foto: Stefan Hefele, Architekturbüro Naujok

    Markmiller betont, dass der Garten für die Kinder trotz des Platzbedarfs für den Anbau nicht kleiner geworden sei. Die Pfarrei habe dafür andere Flächen dem Außenbereich der Kita zugeschlagen. Die Energie, die im Alltag benötigt wird, liefert teilweise eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

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