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Bezirksliga: Wer in die Relegation muss

Fußball Bezirksliga

Aufstiegskampf: Der TSV Bobingen geht großen Schritt

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    Yannick Piller (weißes Trikot) nimmt hier den Ball  zur 1:0-Führung mit.
    Yannick Piller (weißes Trikot) nimmt hier den Ball zur 1:0-Führung mit. Foto: Hieronymus Schneider

    Der TSV Bobingen hat sich mit einem klaren 4:0-Sieg über den FC Bad Wörishofen an die Tabellenspitze der Bezirksliga Süd gesetzt und kann nun den Meistertitel aus eigener Kraft schaffen. Der bisherige Tabellenführer VfL Kaufering hat beim 2:2 in Wiggensbach zwei Punkte liegen lassen, wobei der Ausgleich erst in der Nachspielzeit gelang. Für die SpVgg Langerringen war schon vor der Partie gegen den TV Erkheim klar, dass sie den Relegationsplatz 14 sicher haben. Der Grund dafür war die Last-Minute-Niederlage des TV Weitnau gegen den FC Thalhofen. Das nicht mehr entscheidende Spiel verloren die Langerringer mit 2:4.

    TSV Bobingen hat alle Trümpfe in der Hand

    TSV Bobingen – FC Bad Wörishofen 4:0 – Vor dem letzten Heimspiel der regulären Saison wurde der Bobinger Trainer Dimitri Peil nach zwei Jahren verabschiedet und seine Leistungen gewürdigt. Sein Team begann mit einer Serie von gefährlichen Eckbällen, die nur knapp am Tor vorbeisegelten. In der 20. Minute wurde ein strammer Torschuss von Nicolas Prestel von einem Verteidiger abgeblockt. Etwas glücklich fiel dann das 1:0 in der 26. Minute. Prestel schlug den Ball weit in den Strafraum, der Wörishofer Torwart unterlief den Aufsetzer und Jannick Piller nahm ihn an und traf. Zwei Minuten später ging ein Kopfball von Filip Marjanovic nach Prestel-Ecke nur knapp über die Latte. Die Gäste wehrten sich aber nach Kräften und holten nach der Pause auch einige Ecken heraus. In der 62. Minute war es wieder eine Ecke auf der anderen Seite, die Paul Simler zum 2:0 nutzen konnte und schon zwei Minuten später nutzte Nicolas Prestel einen Fehler im Aufbauspiel des Gegners eiskalt zum 3:0 aus. Damit war die Partie gelaufen und Peil konnte Hüseyin Tomakin. Lasse Junker und Mauritz Di Santo einwechseln. Der leitete nach einem Lattenkracher von Jonathan Macht das 4:0 durch Mattis Junker in der Nachspielzeit ein. Trainer Peil war mit seinem Team sehr zufrieden: „In der ersten Halbzeit waren wir noch sehr nervös, weil es ja um Einiges ging. Unser Führungstor war etwas glücklich, aber in der zweiten Halbzeit haben wir mit einer sehr guten Leistung Druck gemacht und verdient gewonnen. Jetzt haben wir die Meisterschaft im letzten Spiel in Erkheim selbst in der Hand“.                          

    SpVgg Langerringen - TV Erkheim 2:4 – Obwohl die Langerringer wussten, dass der direkte Abstieg schon nicht mehr möglich ist, begannen sie die Partie gegen den Tabellenfünften TV Erkheim engagiert. David Breuer schoss als Erster auf das gegnerische Tor und Thomas Daniel hatte die erste echte Torchance, wurde aber noch von einem Verteidiger geblockt. Ein Schuss von Robin Keiß strich am langen Pfosten vorbei. Ab der 20. Minute machten aber die Erkheimer mehr Druck. Bastian Scheel schoss knapp vorbei. In der 29. wehrte der Langerringer Torwart Patrick Joder nach einer Ecke zweimal den Torschuss ab, aber beim dritten Versuch traf Stefan Oswald zum 0:1 für die Gäste. Die Platzherren wurden bis zur Pause in die Defensive gedrängt und kamen nur zu sporadischen Kontern. In der zweiten Halbzeit kam ihr lange Verletzter Torjäger Bastian Renner ins Spiel. Der Druck der Erkheimer hielt aber an und in der 59. Minute warf sich Torwart Joder in den Lauf von Joshua Holzapfel und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Stefan Oswald ließ sich diese Chance zum 0:2 nicht entgehen. In der 67. Minute setzte dann Holzapfel noch eine Aktion drauf, er kam von links in den Strafraum und traf ins lange Eck - 0:3. Damit war die Partie eigentlich entschieden, doch Bastian Renner meldete sich mit einem Treffer zum 1:3 in der 81. Minute eindrucksvoll zurück. Doch schon zwei Minuten später dämpfte Fabian Krogler alle Langerringer Hoffnungen, als er nach einem Steilpass den Ball zum 1:4 an Keeper Joder vorbei versenkte, der zuvor mehrmals einen weiteren Gegentreffer verhinderte. Das 2:4 durch Yannick Keiß in der 89. Minute, der den Ball volley unter die Latte jagte, war dann nur noch eine Ergebniskosmetik. Trainer Sebastian Korner zog das Fazit: „In der ersten Halbzeit haben wir ordentlich mitgehalten, sind aber dann durch Abwehrfehler ins Hintertreffen geraten. Nun gilt es, unsere ganze Konzentration auf die Relegation zu richten“. 

    FC Königsbrunn holt wichtigen Sieg

    SpVgg Lagerlechfeld - SV Mering 1:4 - „Wir wollen nicht herschenken, uns weiter wehren“, hat Lagerlechfelds Trainer Daniel Raffler vor der Partie gegen Mering versprochen. Und der Absteiger hat Wort gehalten. Im Spiel Letzter gegen Aufstiegsaspirant war über weite Teile des Spiels kein großer Klassenunterschied zu bemerken. Mering legte flott vor, führte nach 23 Minuten mit 2:0. Doch anders, als von den Gästefans vermutet, brachen die Lagerlechfelder nicht auseinander. Das Schlusslicht verteidigte tapfer weiter und belohnte sich sieben Minuten vor der Pause mit dem Anschlusstreffer zum 1:2. Nach dem Seitenwechsel gelang es der SpVgg sogar, die Meringer einige Minuten unter Druck zu setzen. Doch nach einer guten Stunde waren die Gäste wieder besser im Spiel und legten mit dem 3:1 nach. Der vierte Treffer Meringer kurz vor dem Ende war, gemessen an der engagierten Leistung der Lagerlechfelder, einer zu viel.

    SVO Germaringen - FC Königsbrunn 2:3 - Der FC Königsbrunn kann noch einmal Hoffnung im Hinblick auf den Klassenerhalt schöpfen. Nach einem 3:2-Sieg bei der SVO Germaringen haben sich die Brunnenstädter noch eine letzte Chance erspielt, auch ohne Relegation in der Bezirksliga zu bleiben. Königsbrunn war von Beginn an die überlegene Mannschaft und hatte einige gute Chancen. Nach 26 Minuten traf dann Torjäger Luca Sommer zum verdienten 1:0. Doch die Freude beim FCK währte nicht lange. Nur drei Minuten später trafen die Gastgeber mit einem traumhaften Volleyschuss zum Ausgleich. Königsbrunn blieb am Drücker, doch fünf Minuten vor der Pause ging Germaringen, recht schmeichelhaft, in Führung. Die Brunnenstädter stecken nicht auf und Sommer schnürte noch vor der Pause seinen Doppelpack. Nach dem Seitenwechsel vergoldete Luca Sommer seinen Sonntag mit Tor Nummer drei. Dies genügte dann auch, da Königsbrunn weiterhin bissig blieb und so die Punkte nach Hause brachte.

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