Das Fazit in der Bezirksliga Süd fällt durchwachsen aus. Insgesamt vier Vereine sind in diese Saison gestartet. Währen der TSV Bobingen seiner Favoritenstellung gerecht werden konnte, haben die restlichen Teams aus dem Süden doch mehr oder weniger enttäuscht. Speziell der FC Königsbrunn hat zu oft unter seinen Möglichkeiten gespielt. Mehr erwartet hatte man sich auch von der SpVgg Lagerlechfeld. Nachdem das Team in seiner ersten Bezirksligasaison nie in echter Abstiegsgefahr war, hatten die meisten Fans wohl auch in dieser Saison mit dem Klassenerhalt gerechnet. Doch es kam anders und die Lechfelder standen schon einige Spieltage vor Schluss als Absteiger fest. Dass es für Langerringen schwer werden würde, war keine Überraschung. Letztlich wäre aber mehr möglich gewesen. Das verlorene Relegationsspiel war dann ein Spiegel der Saison. Trotz gutem Kampf hat es am Ende nicht gereicht.
Obwohl durchweg spannender Fußball geboten wurde, zeigte sich ein leicht enttäuschender Zuschauerschnitt. Durchschnittlich 182 Besucherinnen und Besucher kamen pro Spieltag in die Stadien. Den besten Zuschauerschnitt der vier Südvereine hatte die SpVgg Langerringen. Dort waren es 166 pro Spieltag. Den TSV Bobingen wollten im Schnitt 144 Zuschauerinnen und Zuschauer sehen, in Königsbrunn waren es 149. Schlusslicht im Landkreis auch hier die SpVgg Lagerlechfeld mit einem Schnitt von 143. Insgesamt kamen 43.700 Menschen in dieser Saison in die Bezirksligastadien. Sie bekamen pro Spiel 3,6 Tore und 0,4 Elfmeter .zu sehen.
Der TSV Bobigen ist „verdient aufgestiegen“
Saisonrückblick vom Sportlichen Leiter Michael Deschler: „“Wir haben die wenigsten Gegentore kassiert und sind die beste Auswärtsmannschaft gewesen. Trotz Rückschlägen hat sich die junge Mannschaft nicht vom Wege abbringen lassen. Wir müssen uns auch bei unserem scheidenden Trainer Dmitrij Peil bedanken, der es immer wieder geschafft hat, die Mannschaft gut einzustellen.“
Moment der Saison: „Der entscheidende Moment war das Herzschlag-Finale in Erkheim. Bei einer 1:0-Führung kratzte unser Hüseyin Tomakin in der 95. Minute einen Ball von der Linie. Das war letztlich die Meisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga.“
Spieler der Saison: „Letztlich war es die ganze Mannschaft. Teamgeist, Mentalität und Einstzwille waren über die ganze Saison hinweg vorbildlich.“
Topscorer: Paul Simler und Georg Zimmermann, jeweils acht Treffer.
Lagerlechfelds Ziel war „natürlich der Klassenerhalt“
Saisonrückblick vom Abteilungsleiter Alexander Kergel: „Letztlich verlief die Saison ernüchternd. Nachdem wir imletzten Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun hatten, haben wir gehofft, in dieser Saison besser mitspielen zu können. Vor allem in den Spielen gegen direkte Konkurrenten haben wir Probleme gehabt. Gegen höherstehende Mannschaften haben wir besser ausgesehen. Auch das Verletzungspech hat uns immer wieder Probleme bereitet.“
Moment der Saison: „Die guten Spiele gegen Top-Teams haben uns Hoffnung gegeben. Trotzdem hat es am Ende nicht gereicht.“
Spieler der Saison: „Luca Dietmayer. Er ist eigentlich noch A-Jugendspieler, hat aber eine super Entwicklung gezeigt.“
Topscorer: Kevin Heinz, vier Tore
SpVgg Langerringen: „Der Abstieg war bitter“
Saisonrückblick vom stellv Abteilungsleiter Franz Strehle: „Wir sind nicht im Relegationsspiel abgestiegen. Wir haben immer wieder gute Spiele gemacht, aber trotzdem zu oft nicht gewonnen. Ein Hauptgrund für den Abstieg war natürlich, dass wir einfach zu viele, oftmals unnötige, Gegentore bekommen haben. Dass am Ende mehr möglich gewesen wäre, hilft uns jetzt natürlich nicht mehr weiter.“
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Moment der Saison: „Das Schlüsselspiel gegen Babenhausen hätten wir unbedingt gewinnen müssen.“
Spieler der Saison: „Ich möchte keinen einzelnen Spieler herausstellen. Alle haben gekämpft und ihr Bestes gegeben.“
Topscorer: Thomas Daniel, sieben Treffer
FC Königsbrunn: „Wir haben unsere spielerische Klasse zu selten gezeigt“
Saisonrückblick vom Trainer David Bulik: „Die Saison hatte höhen und Tiefen. Wir konnten zwar immer wieder einmal zeigen, was wirklich in uns steckt, aber die Konstanz hat gefehlt. Dazu kam, dass wir aus verschiedenen Gründen kaum jemals zweimal hintereinander die gleiche Strtelf auf den Platz schicken konnten. Trotzdem hätte die Qualität des Kaders ausreichen müssen, um den Klassenerhalt schon früher klar zu machen.“
Moment der Saison: „Das war ganz klar das Spiel gegen Egg an der Günz. In diesem Spiel konnten wir wirklich einmal zeigen, was wir eigentlich drauf haben.“
Spieler der Saison: „Das ist für mich eindeutig Fabio Blasi. Er war nicht nur einer der auffälligsten Spieler, er war auch derjenige, der fast immer da war.“
Topscorer: Luca Sommer, 22 Tore, Dritter der &Torjägerliste der Bezirksliga
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