Im Schritttempo bringt der Bagger den großen Findling vom Lagerplatz herunter zum Wasser. Weit über zehn Tonnen wiegt der Stein, den der Fahrer zwischen Schubschild und Schaufel eingeklemmt und so wenige Zentimeter über den Schotter angehoben hat. Auf Anweisung von Landschaftsarchitekt Manfred Schachenmayr platziert er ihn einige Meter vom Wasser entfernt und räumt dahinter Erdreich weg. Dann schiebt er den Stein an. Der rutscht wie geplant zum Wasser und liegt nun flach am Rande des Tümpels. Ab Herbst, wenn die Arbeiten der Neugestaltung des Areals in Königsbrunn weitgehend abgeschlossen sein werden, kann man von dort aus gut das Leben im Wasser beobachten. Die Steine dürften vielen Königsbrunnern bekannt vorkommen.
Königsbrunn
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