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Schlagzeugensemble Ad Astra überzeugt mit Rhythmus und Talent

Langerringen

Rhythmus, Talent und großer Applaus

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    Das Ensemble Ad Astra bei der Uraufführung des Stücks Snatakazing.
    Das Ensemble Ad Astra bei der Uraufführung des Stücks Snatakazing. Foto: Martina Seitz

    Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Förderverein für Musik dieses besondere Konzert mit dem 21-köpfigen Schlagzeugensemble Ad Astra der Musikschule Lechfeld unter der Leitung von Matthias Mercineri. Mit viel Herzblut, großer Leidenschaft und intensiver Probenarbeit formt Mercineri das Ensemble und wählt die anspruchsvollen Stücke mit viel Gespür für musikalische Vielfalt aus.

    Viele der jungen Musikerinnen und Musiker standen zum ersten Mal auf einer Bühne des Gemeindezentrums Langerringen und überzeugten dennoch mit bemerkenswerter Sicherheit, Spielfreude und musikalischem Ausdruck. Den Auftakt machte ein fünfköpfiges Ensemble aus Erst- und Drittklässlern mit dem „Pulverturm Marsch“, das mit großer Konzentration und Begeisterung musizierte. Es folgte ein Kinderlieder-Potpourri auf Xylofon und Drumset mit Klavierbegleitung. Weitere solistische Höhepunkte waren der „Türkische Marsch“ als Xylofon-Solo, das beeindruckende Marimbafon-Stück „Yellow after the Rain“ mit anspruchsvoller Vier-Schlägel-Technik sowie das technisch äußerst schwierige Trommel-Solo „Tornado“, das zugleich als Aufnahmestück für eine Musikhochschule gilt.

    Die Zugabe begeisterte das Publikum

    Das große Ensemble Ad Astra überzeugte anschließend mit ausdrucksstarken Arrangements wie „Earth Song“ und „Reach out to Jesus“, teilweise ergänzt durch Gesang und Violine. Mit dem arabisch geprägten Stück „Salma“ auf drei Darbuka-Trommeln sowie dem humorvollen „Lalala“ als Bud-Spencer-Chor zeigte das Ensemble seine große stilistische Bandbreite.

    Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war das rhythmisch anspruchsvolle Ensemblewerk „Snatakzing“, das auf kleinen Trommeln, Bodenpercussion und weiteren Klangkörpern gespielt wurde. Abgerundet wurde das Programm durch das virtuose Xylofon-Solo „Tico Tico“. Für tosenden Applaus sorgte schließlich die mitreißende Zugabe „Zirkus Renz“, bei der der gesamte Saal begeistert mitklatschte. Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Beifall für einen beeindruckenden Nachmittag auf hohem Niveau.

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