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Vögel sorgen im Landkreis Augsburg für morgendliches Konzert im Frühling

Landkreis Augsburg

Kennen Sie den Wecker-Vogel?

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    Der Wecker kann am Morgen nerven.
    Der Wecker kann am Morgen nerven. Foto: Christoph Soeder, dpa

    Es ist herrlich, in diesen Tagen morgens im kuscheligen Bett zu dösen. Die Augen sind geschlossen, das Fenster gekippt und mit gespitzten Ohren lässt sich noch vor Sonnenaufgang dem Konzert der Vogelstimmen lauschen. Ganz klar sticht der Specht heraus. Sein Klopfgeräusch ähnelt einem Trommeln. Die Rufe von Kohl- und Blaumeisen erinnern an Glockengeläut. Auch der feine Gesang der Rotkehlchen ist zu hören, immer wieder übertönt vom lauten Zaunkönig. Das morgendliche Konzert ist einzigartig und intensiv. Das hat einen Grund.

    Die Vogelmännchen wollen imponieren

    Bei den milderen Temperaturen verkünden Singvögel lautstark ihre Balzlaune. Im Frühjahr besetzen die Vogelmännchen die Reviere, suchen Nistplätze und versuchen, ein Weibchen für sich zu gewinnen. Ihr Gesang spielt dabei eine wesentliche Rolle. „Bis in den Mai werben sie für sich. Vor allem morgendliche Vogelkonzerte werden lauter, intensiver und vielstimmiger zu hören sein“, sagt Vogelexperte Stefan Bosch vom Umweltverband Nabu.

    Ein monotoner Laut unterbricht das Konzert

    Das vielstimmige Durcheinander, das für das menschliche Gehör zu einer lieblichen Melodie verschmilzt, unterbricht dann plötzlich ein monotones Piep-Piep-Piep. Alle 20 Sekunden setzt es ein. Es passt nicht ins Gezwitscher. Und es wird immer lauter. Das aufdringliche Piep-Piieep-Piiieeep zerstört den Zauber. Was ist das nur für ein Vogel? Der Blick aufs Nachtkästchen bringt die Lösung: Es ist der Wecker.

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