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Augsburg checkt‘s: Video mit Sänger Bad Bunny wurde manipuliert

Augsburg checkt‘s

Video mit Sänger Bad Bunny wurde manipuliert

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    Sein Auftritt sorgte für mächtig Wirbel: Bad Bunny beim Super Bowl 2026
    Sein Auftritt sorgte für mächtig Wirbel: Bad Bunny beim Super Bowl 2026 Foto: Charlie Riedel/AP/dpa

    Der puerto-ricanische Musiker Bad Bunny hat mit seinem nahezu vollständig auf Spanisch gesungenen Auftritt bei der Halbzeitshow des Super Bowl in den USA für Begeisterung, aber auch für Kritik gesorgt. Gegner des Sängers wollen Bad Bunnys künstlerische Fähigkeiten infrage stellen: Ein Video soll angeblich zeigen, wie der Künstler klingt, wenn er ohne Autotune auftritt. „Seine Begleitmusik fiel aus und er konnte nur noch seinen In-Ear-Monitor hören, also ‚sang‘ er weiter“, schreibt ein Nutzer zu dem Video. Ist der Clip echt?

    Bewertung

    Nein, das Video wurde manipuliert. Das Original zeigt Bad Bunny im Jahr 2018 in der Tonight Show von Jimmy Fallon. Dabei sind keine stimmlichen Probleme zu hören.

    Fakten

    Das Originalvideo stammt aus dem Jahr 2018, als Bad Bunny zum ersten Mal in der US-Talkshow von Jimmy Fallon auftrat. Bei dieser Gelegenheit performte der puertoricanische Rapper „Estamos bien“, einen seiner früheren Songs.

    Das gefälschte Video verwendet unterschiedliche Ausschnitte aus seinem Auftritt, insbesondere zwischen 1:14 und 1:32 sowie zwischen 2:27 und 2:35. Zu keinem Zeitpunkt stimmt Bad Bunnys Stimme mit der in der manipulierten Version überein.

    Manipuliertes Video kursierte bereits vor knapp drei Jahren

    Das Video mit der falschen Tonspur kursierte bereits im April 2023. Auch damals nahmen einige Internetnutzer das Video ernst, andere verstanden es als Witz.

    Die Auflösung des veränderten Videos ist zudem wesentlich schlechter als die der Originalversion, vermutlich um die Suche nach dem Ursprung zu erschweren.

    (Stand: 17.2.25)

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    Haben auch Sie einen Sachverhalt, den man einmal unter die Lupe nehmen sollte? Ein Foto, Video oder eine Aussage, die geprüft werden sollte? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an die dpa-Faktenchecker unter 0160 3476409 via WhatsApp (Keine Gewähr für die Bearbeitung).

    Transparenzhinweis

    Das Projekt „Augsburg checkt‘s“ erfolgt in gemeinsamer Zusammenarbeit der Stadt Augsburg, den Stadtwerken Augsburg, der Augsburger Allgemeinen und der Deutschen Presseagentur. Stadt und Stadtwerke stellen Gebäude, Liegenschaften sowie Fahrzeuge für die Initiative zur Verfügung. Auf Inhalte haben sie keinen Einfluss. Die Faktenchecks wurden von der Deutschen Presseagentur recherchiert und werden über die Augsburger Allgemeine publiziert. 

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