In Sozialen Netzwerken wird verbreitet, das Vogelgrippevirus sei nicht auf Menschen übertragbar - und wenn, dann nur, weil es im Labor erzeugt worden sei. Was sagt die Wissenschaft dazu?
Bewertung
Das Virus ist auf Säugetiere und Menschen übertragbar, das Risiko für die Bevölkerung in Europa schätzen Experten aber als gering ein. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist bisher nicht bekannt.
Fakten
Eine Übertragung des Vogelgrippe-Virus von Tier auf Mensch, eine sogenannte zoonotische Übertragung, ist möglich, wie man zum Beispiel beim österreichischen Sozialministerium nachlesen kann. Laut Robert Koch-Institut, der zentralen Einrichtung der deutschen Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention, kommt dies besonders bei engem Kontakt mit infizierten Tieren sowie deren Produkten und Ausscheidungen vor.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden seit 2003 weltweit über 2.600 humane Erkrankungen und 1.100 Todesfälle mit aviärer Influenza (Vogelgrippe) nachgewiesen, meist nach Kontakt mit erkranktem Geflügel, vereinzelt auch nach Kontakt zu infizierten Säugetieren wie Kühen.
Das RKI schreibt zudem: „Es gibt derzeit weltweit keine Hinweise für eine fortgesetzte Mensch-zu-Mensch-Übertragung mit aviären Influenzaviren.“ Das Risiko für die Bevölkerung in Europa schätze man als gering ein. Generell solle man keine kranken oder verendeten (Wild-)Vögel bzw. (Wild-)Tiere anfassen, sondern sich an die zuständige Veterinärbehörde wenden.
In Hochsicherheitslaboren wird an Vogelgrippeviren sogenannte Gain-of-Function-Forschung betrieben, bei der Wissenschaftler sich mit Virusveränderungen befassen. Ziel ist, zu verstehen, welche Mutationen Tiergrippeviren wie H5N1 befähigen könnten, sich an Säugetiere oder Menschen anzupassen, um Pandemien vorzubeugen oder sie gegebenenfalls schneller bekämpfen zu können. An dieser Forschung gibt es auch Kritik.
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Das Projekt „Augsburg checkt‘s“ erfolgt in Zusammenarbeit der Stadt Augsburg, den Stadtwerken Augsburg, der Augsburger Allgemeinen, der Günter Holland Journalistenschule und der Deutschen Presseagentur. Stadt Augsburg und Stadtwerke Augsburg stellen Gebäude, Liegenschaften sowie Fahrzeuge für die Initiative zur Verfügung. Dort sind Plakate zu sehen, in den Trams und Bussen werden Inhalte von „Augsburg checkt‘s“ veröffentlicht. Auf Inhalte haben weder Stadt noch Stadtwerke Einfluss. Die Faktenchecks wurden von der Deutschen Presseagentur recherchiert und werden unter anderem über die Augsburger Allgemeine publiziert.
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