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Die Präsidentschaft der Milliardäre: Was bedeutet das für die restlichen 99 Prozent?

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Wie sich Amerikas Linke mit Ironie gegen die Macht der Superreichen wehren

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    Die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (Demokratin aus New York) und Senator Bernie Sanders (Independent aus Vermont) halten in Kalifornien eine Kundgebung unter dem Motto „Kampf gegen die Oligarchie“.
    Die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (Demokratin aus New York) und Senator Bernie Sanders (Independent aus Vermont) halten in Kalifornien eine Kundgebung unter dem Motto „Kampf gegen die Oligarchie“. Foto: Paul Kuroda, The Washington Post

    An einem Freitagabend Ende März versammelten sich rund 50 Menschen in der Brooklyn Society for Ethical Culture im Stadtteil Park Slope zu einer „Anti-Milliardärs-Party“. Gekleidet als Mitglieder des berüchtigten „1 Prozent“ schlüpften sie in die Rollen von Plutokraten. Das Spiel des Abends trug den Namen „Billionaire Uh-Oh!“. Moderatorin Marcela Mulholland stand am Rednerpult und präsentierte hypothetische Szenarien, in denen Superreiche in brenzlige Lagen geraten. Drei Teams überlegten sich jeweils einen passenden Ausweg. Ein Beispiel: Der Sohn fährt mit seinem Audi eine ältere Frau an – wie stellt man sicher, dass er trotzdem an der Elite-Uni Dartmouth angenommen wird? Die Gäste diskutierten ausgelassen über mögliche „Lösungen“: „Sagen Sie, sie war verrückt!“ oder „Sucht einen Obdachlosen! Wenn er nicht betrunken ist, füllt ihn ab – und lasst ihn sie anfahren!“ Hinter dem Spaß steckt ernste Kritik.

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