Beim diesjährigen Berlin-Marathon-Wochenende hat sich ein Todesfall ereignet. Am Samstag waren bereits die Skater auf ihrem eigenen Marathon unterwegs. Am Kottbusser Tor brach plötzlich ein 71-jähriger Skater zusammen. Er war tot.
Kenianer ist Favorit bei Berlin-Marathon
Am Sonntagmorgen starteten dann mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer zum 40. Berlin-Marathon. Als Favorit bei den Männern ist der Kenianer Wilson Kipsang auf der Strecke, der Weltrekord laufen will. "Ich habe hart trainiert. Ich weiß, dass es möglich ist", sagte der 31-Jährige.
Straßen in Berlin für Marathon gesperrt
Schon am frühen Sonntag waren zahlreiche Straßen in Berlin für den Verkehr gesperrt worden. Zudem gibt es für das Rennen, das zu den größten Sportereignissen in der deutschen Hauptstadt zählt, ein geändertes Sicherheitskonzept. Zum ersten Mal wird der Start- und Zielbereich im Berliner Tiergarten umzäunt. Personenkontrollen sind angekündigt.
Mit diesen Maßnahmen reagieren die Veranstalter des Berlin-Marathons auf die Anschläge beim Lauf in Boston. Am 15. April waren bei einem Bombenanschlag drei Menschen getötet worden.
Aktuell steht die Weltbestzeit bei 2:03:38 Stunden, aufgestellt von Kipsangs Landsmann Patrick Makau im Jahr 2011 in der deutschen Hauptstadt. Die Strecke in Berlin gilt als eine der schnellsten weltweit. Der viermalige Berlin-Sieger Haile Gebrselassie aus Äthiopien gab in diesem Jahr den Startschuss. dpa/AZ