Gary Anderson hatte sich im vergangenen Jahr durch einen Sieg gegen Phil Taylor erstmals den Titel der Profiorganisation PDC geholt. Der 45-Jährige erhielt für seinen Erfolg umgerechnet rund 406 000 Euro, Lewis kassierte immerhin noch etwa 216 000 Euro.
Für Anderson und Lewis war es jeweils die dritte Teilnahme an einem WM-Endspiel. 2011 trafen sie schon einmal im WM-Finale aufeinander. Damals siegt der heute 30-jährige Lewis, der auch 2012 den Titel gewann.
Anderson besiegte im Halbfinale den niederländischen Aufsteiger Jelle Klaasen glatt mit 6:0 Sätzen. Lewis hatte den Ex-Champion Raymond van Barneveld ebenfalls aus den Niederlanden mit 6:3 bezwungen.
Darts-WM mit Stimmung wie am Ballermann
Wer die Dart-WM verfolgt, live oder am TV, erlebt vor allem Party pur: Die künstlich erzeugte Ballermann-Atmosphäre wird ständig am Leben gehalten dank der Alkohol-Massen, die die partywütigen Fans im Alexandra Palace Tag für Tag in sich reinkippen.
Rein sportliche droht da manchmal in den Hintergrund zu geraten, dabei werden die besten britischen Dartprofis wie der 16-fache Weltmeister Phil Taylor in der Heimat verehrt wie Fußballstars. Entsprechend hoch sind Sponsoreneinnahmen und Preisgelder - gerade beim Saisonhöhepunkt. dpa