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Fußball-WM 2018
21.06.2018

Uruguay hofft nach Achtelfinal-Einzug auf lange WM-Reise

Torschütze Luis Suarez (l-r) und seine Mitspieler Matias Vecino und Jose Maria Gimenez bejubeln den Treffer zum 1:0.
Foto: A. Medichini/AP, dpa

Uruguay und Russland haben als erste Teams den Sprung ins WM-Achtelfinale geschafft. Die Südamerikaner bezwangen Saudi-Arabien mit 1:0.

Doppelter Jubel zum Jubiläum: Luis Suárez hat Uruguay in seinem 100. Länderspiel vorzeitig ins WM-Achtelfinale geschossen und auch Gastgeber Russland glücklich gemacht.

Mit seinem 52. Treffer für die Himmelblauen in der 22. Minute besiegelte der Topstürmer vom FC Barcelona in Rostow am Don das mühevolle 1:0 (1:0) gegen Saudi-Arabien, durch das die Südamerikaner und die Sbornaja mit jeweils sechs Punkten schon vor dem direkten Duell um den Gruppensieg am nächsten Montag in der K.o.-Runde stehen. Im Überschwang der Gefühle deutete Suárez beim Torjubel vor 42.678 Zuschauern gestenreich an, dass er demnächst zum dritten Mal Vater wird.

Nach dem vorzeitigen Einzug in das WM-Achtelfinale hofft Uruguay nun auf eine lange Russland-Reise. "Wir haben ein großes Selbstbewusstsein und große Erwartungen", verkündete Luis Suárez nach seinem mit dem Siegtor gekrönten Jubiläum zuversichtlich. 

Trotz einer insgesamt durchwachsenen Leistung beim 1:0 (1:0) gegen Saudi-Arabien dürfte der Topstürmer vom FC Barcelona sein 100. Länderspiel in guter Erinnerung behalten. "Ich fühle mich geehrt, dass ich für diese Auswahl 100 Spiele gemacht habe", betonte Suárez. "Ich bin zufrieden, dass ich der Mannschaft mit dem Tor helfen konnte."

Im Duell mit dem punktgleichen WM-Gastgeber Russland muss sich die Celeste am kommenden Montag jedoch mächtig strecken, will sie die Gruppe A als Erster abschließen. Dazu ist ein Sieg nötig. Das weiß auch Trainer Oscar Tabarez. "Wir müssen die Dinge verbessern, an bestimmten Aspekten arbeiten", formulierte der 71-Jährige die Marschroute für den weiteren Turnierverlauf.

Immerhin wartet in der K.o.-Runde, die die Südamerikaner zum dritten Mal in Serie erreichten, dann mit großer Wahrscheinlichkeit ein richtig dicker Brocken - entweder Europameister Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo oder Ex-Weltmeister Spanien. 

Suárez macht das jedoch keine Angst. "Der Gegner ist egal. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen", erklärte der 31-Jährige. "Da spielen Elf gegen Elf, 90 Minuten oder vielleicht 120 - und alles ist offen."  (dpa)

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