Scheibchenweise geben die Veranstalter des Dolomitencups in Südtirol die Starter und den Turnierplan bekannt. Mit der Salamitaktik soll sich die Werbetrommel für das kleine, aber feine Eishockeyturnier in Neumarkt immer wieder drehen. Nun steht fest, auf wen die Augsburger Panther treffen. Zum Auftakt des hochkarätig besetzten Eishockey-Vergleichs tritt die Mannschaft um Donald Busdeker, Kyle Mayhew und Alexander Blank am Freitag, 21. August, gegen Kometa Brno an. Die meist gut besuchte Fanzone vor der Würtharena dürfte bereits weit vor dem Spielbeginn um 20 Uhr gut gefüllt sein.
Die reisefreudigen Pantherfans machten in der Vergangenheit die Auftritte des AEV in der knapp 1000 Zuschauer fassenden Halle neben dem Schwimmbad zu Heimspielen. Die Stimmung war immer großartig. In den Unterkünften rund um Neumarkt fachsimpelten die Gäste im AEV-Trikot an der Hotelbar darüber, ob die Panther nun wirklich besser sind als im Vorjahr. Die Eishockey-Fans nutzen die Gelegenheit, um das dann neu formierte Team gründlich in Augenschein zu nehmen.
Panther-Sportdirektor Mitchell arbeitet am aktuellen Kader
Noch sind ein gutes Dutzend Planstellen im Panther-Kader offen. Sportdirektor Larry Mitchell hat im jüngsten Interview mit unserer Redaktion bekräftigt, dass es speziell auf den Ausländerpositionen noch einige Wochen dauern könnte, bis das Personal feststeht. Auch in der Trainerfrage ist noch keine Entscheidung getroffen. Vieles spricht für einen Verbleib von Chefcoach Bill Peters bei den Panthern. Der 60-jährige Kanadier hat sich jedoch noch nicht entschieden.
Das Starterfeld bei dem Turnier nur wenige Kilometer südlich von Bozen verspricht viel Klasse. Das zweite Halbfinale bestreiten am Samstag, 22. August, die Eisbären Berlin und der EV Zug aus der Schweiz. Die Platzierungsspiele finden am Sonntag, 23. August, statt. Das Spiel um Platz drei beginnt um 15.45 Uhr, das Endspiel ist auf 20 Uhr terminiert. Die Eisbären Berlin als noch amtierender Deutscher Meister spielen aktuell das DEL-Halbfinale gegen die Kölner Haie.
AEV-Gegner ist im Titelrennen ausgeschieden
Der Panther-Auftaktgegner Brünn zählt zu den stärksten Mannschaften der Extraliga. Kometa wurde elfmal Meister in der Tschechoslowakei. Nach der Trennung von der Slowakei feierte der Klub noch drei tschechische Meistertitel in den Jahren 2017, 2018 und zuletzt 2025. Im aktuellen Titelrennen ist Kometa im Viertelfinale gegen den HC Dynamo Pardubice mit 0:4 ausgeschieden.
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