"Das hat richtig Spaß gemacht. So ein Auftaktspiel gegen Frankreich gleich mit 2:1 zu gewinnen, da kommt gute Stimmung in der Mannschaft, in der Umkleide auf. Das wäre aber auch in der Tabelle bitter gewesen, wenn wir mit einer Niederlage gestartet wären. So hatten wir alle ein besseres Abendessen.
Für mich lief der gesamte Nachmittag rund. Vor dem Spiel habe ich mich so vorbereitet, wie auf ein Liga-Spiel. Zwei Stunden vor dem Eröffnungsbully sind wir in der Umkleide. Dann richte ich meine Schläger her. Vor dem WM-Auftaktspiel habe ich mir neue Schnürsenkel reingezogen. Hat offensichtlich Glück gebracht.
Dann mache ich mich warm, dehne die Muskulatur und 40 Minuten vor Beginn gehen wir aufs Eis zum Warmlaufen.
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Beim Essen vor dem Spiel bin ich nicht wählerisch und nehme mir das, was am Besten aussieht. Wir haben eine Riesen-Auswahl im Hotel: Nudeln, Reis Kartoffeln, da finde ich immer etwas. Vor dem WM-Auftakt gabs Fleischbällchen mit Reis, die haben gut geschmeckt.
Nach dem Spiel ist es wichtig, viel zu trinken. Die Halle hier ist extrem heiß, vielleicht sogar noch ein bisschen heißer als die SAP-Arena in Mannheim. Und die gilt ja schon als wärmste Halle der Deutschen Eishockey-Liga.
Man muss viel trinken, damit die Muskeln nicht zumachen. Ich habe in jedem Drittel eine Flasche geleert, die ich auf dem Tor liegen habe. Dazu kommt noch eine große Flasche in der Kabine.
Und am Abend schaue ich, dass ich auf dem Zimmer Ruhe finde. Mein Partner ist Verteidiger Benedikt Kohl vom ERC Ingolstadt, den ich aus alten, gemeinsamen Zeiten bei den Augsburger Panthern kenne. Wir verstehen uns gut."