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  5. Augsburger Panther: Fünfter Sieg in Folge gegen Iserlohn - aber auch drei Verletzte

Augsburger Panther
25.11.2016

Fünfter Sieg in Folge gegen Iserlohn - aber auch drei Verletzte

Adrian Grygiel war einer von drei Panther-Spielern, die verletzt vom Eis mussten.
Foto: Siegfried Kerpf

Das 5:4 gegen Iserlohn ist der fünfte Sieg für die Augsburger Panther in Folge. Überschattet werden der Erfolg und die hervorragende Leistung aber von drei Verletzungsfällen.

Eishockey ist eine schöner, aber auch schmerzhafter Sport. Das sahen am Freitagabend 4113 Zuschauer im Curt-Frenzel-Stadion. Die Augsburger Panther bezwangen die Iserlohn Roosters mit 5:4 (4:2, 1:1, 0:1), doch der fünfte Sieg in Folge war teuer erkauft. Denn nach 60 intensiven Minuten hatte die Mannschaft von AEV-Trainer Mike Stewart nicht nur drei Punkte, sondern auch drei verletzte Spieler mehr.

Zuerst das Positive. Die Augsburger zeigten phasenweise Traumkombinationen und lagen nach 25 Minuten und Toren von Drew LebLanc, David Stieler, Jaroslav Hafenrichter (erster Saisontreffer), Ben Hanowski, und Thomas J. Trevelyan 5:2 vorne. Zweimal traf die beste Powerplay-Mannschaft der Liga dabei in Überzahl und baute die Quote der verwerteten Powerplay-Chancen auf 25 Prozent aus.

Iserlohn blieb aber dran, auch weil Panther-Schlussmann Ben Meisner einen gebrauchten Tag erwischte. Beim zweiten und dritten Gegentor warf sich der Schlussmann den Puck selbst ins Tor.

Ausgepumpte Panther retten sich mit viel Einsatz

Schon nach dem ersten Drittel fehlten zwei AEV-Profis. Stürmer Evan Trupp verletzte sich bei einer unglücklichen Aktion selbst am Oberkörper und wurde ins Krankenhaus gefahren. Nach einem üblen Bandencheck des Iserlohners Blair Jones flog AEV-Verteidiger Arvids Rekis mit dem Hinterkopf voraus in die Bande und blieb sekundenlang benommen auf dem Eis liegen. Danach wurde der Lette, der schon so oft in seiner Karriere Gehirnerschütterungen erlitten hat, in die Umkleide gebracht und kehrte nicht auf Eis zurück. Übeltäter Jones musste mit fünf Minuten plus einer Spieldauerstrafe vom Eis.

Kurz nach Beginn des zweiten Drittels erwischte es Adrian Grygiel, der sich ohne Einwirkung des Gegners offensichtlich eine Rückenverletzung zuzog. Wie einen Maikäfer schoben seine Teamkollegen den Stürmer vom Eis und brachten Grygiel schließlich auf einer Trage in die Kabine. Trainer Mike Stewart beendete das Match mit zehn Stürmern und fünf Angreifern. Im letzten Abschnitt kam Iserlohn in der 55. Minute auf 5:4 heran. Danach retteten sich ausgepumpte Panther mit viel Einsatz, einem verbesserten Torwart Ben Meisner und etwas Glück über die Zeit.

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Am Sonntag in Mannheim treten die Augsburger wohl mit einem Rumpfteam an. Rekis, Trupp und Grygiel dürften ebenso ausfallen wie der zuvor schon am Oberkörper verletzte Verteidiger Scott Valentine. Lediglich der zuletzt erkältete Stürmer Michael Davies könnte in den Kader zurückkehren.

Statistik zum Spiel

Aufstellung: Meisner – Guentzel, Lamb; Cundari, Tölzer; Dinger, Rekis – Polaczek, MacKay, Grygiel; Parkes, LeBlanc, Holzmann; Hanowski, Trupp, Trevelyan; Hafenrichter, Stieler, Thiel

Tore: 0:1 Pikkarainen (2.), 1:1 LeBlanc (6.), 2:1 Thiel (13.), 3:1 MacKay (14.), 3:2 Jaspers (16.), 4:2 Hanowski (18.), 5:2 Trevelyan (25.), 5:3 Pikkarainen (38.), 5:4 Rallo (56.)

Strafminuten: 6 - 15 + Spieldauer Jones

Schiedsrichter: Stephan Bauer (Nürnberg), Elvis Melia (Neuss)

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