Die Schweiz hat den Höhenflug von Norwegen beendet und darf weiter auf den ersten Titel bei einer Eishockey-WM hoffen. Der Vize-Weltmeister bezwang in Zürich die Überraschungsmannschaft mit 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) und steht an diesem Sonntag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) zum dritten Mal in Serie in einem WM-Finale. Endspielgegner ist Finnland, das Kanada um Superstar Sidney Crosby mit 4:2 (1:2, 3:0, 0:0) besiegte. Norwegen kämpft gegen Kanada im Spiel um Platz drei um die erste WM-Medaille.
WM-Mitfavorit Schweiz hatte mit dem Außenseiter aus Nordeuropa längere Zeit einige Probleme. Norwegen schaffte es, sich mit Härte gegen den spielerisch deutlich besseren Gegner zu wehren. Christoph Bertschy (18. Minute) erlöste die Gastgeber mit seinem Treffer zum Ende des ersten Durchgangs. Der Stürmer vom Schweizer Meister HC Fribourg-Gottéron bezwang den im WM-Turnier überragenden Keeper Henrik Haukeland von den Straubing Tigers. „Sie sind auf Augenhöhe mit uns“, sagte der Schweizer Sportdirektor Lars Weibel bei MagentaSport.
Schweiz dreht auf
Vom Gegentreffer zeigten sich die Norweger durchaus beeindruckt. Denis Malgin (25.), Ken Jäger (33.) und Damien Riat (37.) entschieden bereits im Mitteldrittel die Partie. NHL-Profi Nico Hischier (45./New Jersey Devils) und Theo Rochette (58.) machten den fünften Finaleinzug nach 2013, 2018, 2024 und 2025 perfekt. Bislang verlor die Schweiz allerdings sämtliche Endspiele.
Finnland hofft dagegen auf den fünften WM-Triumph. Im Halbfinale gelang der Mannschaft von Trainer Antti Pennanen ein 4:2 über die leicht favorisierten Kanadier. Dank eines starken zweiten Drittels (3:0) drehten die Finnen einen 1:2-Rückstand. NHL-Stars Aleksander Barkov (21./Florida Panthers), Konsta Helenius (32./Buffalo Sabres) und Aatu Räty (33./Vancouver Canucks) sorgten für eine 4:2-Führung und den ersten Final-Einzug seit dem WM-Titel 2022.
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