Norwegen hat erstmals bei einer Eishockey-Weltmeisterschaft eine Medaille gewonnen. Die Nordeuropäer bezwangen im Spiel um Platz drei in Zürich Rekordchampion Kanada nach Verlängerung mit 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) und feierten einen historischen Erfolg. Das zuvor beste Ergebnis der Norweger bei einer WM war 1951 der vierte Platz. Damals fand die Endrunde allerdings in Gruppenform statt. Im Finale stehen sich am Abend (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) Gastgeber Schweiz und Finnland gegenüber.
Mathias Pettersen (7. Minute) und Stian Solberg (33.) trafen für den Außenseiter. Robert Thomas (59./60.) konnte kurz vor Schluss innerhalb von 66 Sekunden für die Kanadier ausgleichen. In der Extraspielzeit sorgte Noah Steen (64.) für den umjubelten Siegtreffer. Mit Henrik Haukeland besaßen die Norweger einmal mehr einen überragenden Rückhalt. Der Keeper spielt bei den Straubing Tigers in der Deutschen Eishockey Liga.
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