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  4. Einzelkritik: Für einen FCA-Spieler heißt es: Setzen, sechs!

Einzelkritik
16.09.2018

Für einen FCA-Spieler heißt es: Setzen, sechs!

Doch noch verloren: Der FC Augsburg konnte gegen Mainz 05 keine Punkte mitnehmen.
Foto: Hasan Bratic, dpa

Drei Punkte sind zum Greifen nahe, ehe dem FCA das Spiel in Mainz aus der Hand gleitet. Der Torwart verdient sich eine schlechte Note, zu den Lichtblicken zählen die Südkoreaner.

Fabian Giefer: Das Torwartspiel interpretiert er derart, dass er bei hohen Bällen in seinen Strafraum klärend eingreift. In Mainz ging dieses Ansinnen ordentlich daneben. Beide Gegentreffer verschuldete Giefer, indem er sich bei diesen Ausflügen außerhalb des Fünfmeterraumes folgenschwere Fehler leistete. Note 6

Jonathan Schmid: Hatte in der Offensive ein paar gelungene Aktionen, indem er gefährliche Flanken schlug. Mitunter fehlte dem Rechtsverteidiger bei Läufen die Linie entlang aber das Tempo. Defensive Aufgaben erledigte er mal ordentlich, mal ungenügend. Note 4,0

Jeffrey Gouweleeuw: Hatte es verstärkt mit den robusten Mainzer Angreifern zu tun und hielt dagegen. Sehenswert bleiben seine Diagonalpässe, die Zentimeter genau die Mitspieler finden. Wie seine Teamkollegen schaffte es der Niederländer nicht, in der hektischen Schlussphase für Ordnung zu sorgen. Note 3,5

Rani Khedira: Wandelte einmal mehr zwischen den Welten, agierte in der ersten Hälfte im Zentrum einer Dreierkette, verstärkte nach der Pause das defensive Mittelfeld. Ihm gelang es zumindest, die Räume zu verdichten und Mainzer Angriffe frühzeitig zu stoppen. Diesen Auftrag erfüllte er, darüber hinaus gelang ihm wenig. Note 4,0

Martin Hinteregger: In der ersten Hälfte hatte er in einigen Situationen Mühe, stabilisierte sich aber während der zweiten Spielhälfte. Starker Pass auf Gregoritsch, vor dessen aberkannten Führungstreffer. Warf sich in Zweikämpfe und schien sich in der Viererkette wohler zu fühlen. Als er verletzt außerhalb des Rasens behandelt wurde, fiel der zweite Gegentreffer. Note 3,5

Philipp Max: Nicht unbedingt der Nachmittag des Linksverteidigers. Leistete sich manche Schlamperei, wenn er den Ball zum Mitspieler passte. Schimpfte über Schiedsrichterentscheidungen - und womöglich auch über sich selbst. Note 4,5

Daniel Baier: Ziemlich genau vor zehn Jahren bestritt er sein erstes Spiel für den FCA. Die Partie in Mainz war eine der schwächeren, die er in dieser Zeit im Augsburger Trikot gezeigt hat. Dem Routinier gelang wenig. Er schaffte weder Ordnung im Mittelfeld, noch trug er entscheidend zum Spielaufbau bei. Note 5,0

André Hahn: Von ihm gingen an diesem Nachmittag keine offensiven Impulse aus, legte insgesamt einen blassen Auftritt hin. Fiel in der Anfangsphase wiederholt durch unerlaubten Körpereinsatz auf, erzeugte aus dem Spiel heraus keine Torgefahr. Note 4,5

Ja-Cheol Koo: Lieferte gegen seinen ehemaligen Klub eine überzeugende Leistung ab. War lauffreudig, meist anspielbar und sicher im Passspiel. Hätte sich einen Treffer verdient gehabt, der Mainzer Torwart Florian Müller hatte etwas dagegen und reagierte prächtig bei Koos Kopfball. Note 2,5

Marco Richter: Ihm war anzumerken, dass er sich an Länderspielreisen noch gewöhnen muss. Der U21-Nationalspieler wirkte nicht so ausgeruht wie in den Spielen zuvor, ihm fehlte Frische. Seine Aktionen ließen Zielstrebigkeit vermissen, sich aussichtsreich in Schussposition zu bringen, gelang ihm nicht. Note 4,0

Michael Gregoritsch: Nach acht Minuten bejubelte er mit seinen Mitspielern die Augsburger Führung. Allerdings währte die Freude kurz, der Österreicher stand im Abseits. Wirkte eine Viertelstunde lang äußerst aktiv, danach war er nicht mehr an entscheidenden Szenen beteiligt und wurde eine Viertelstunde vor Schluss ausgewechselt. Note 3,5

Caiuby (60. Minute für Richter): Einmal mehr fand sich der Brasilianer auf der Ersatzbank wieder. Nach seiner Einwechslung hinterließ er einen engagierten Eindruck und war sogleich an zwei Torchancen direkt beteiligt. Seine körperliche Präsenz machte sich bemerkbar. Eine Nominierung für die Startelf rückt näher. Note 3,0

Dong-Won Ji (74. für Gregoritsch): Hätte der Held des Spiels werden können. Brachte den FCA mit einer formidablen Aktion in Führung, als er sich den Ball schnappte, ihn ein paar Meter trieb und dann beherzt abzog. Hatte dann aber Pech, als er beim Jubel in die Luft sprang und unglücklich aufkam. Mit dick bandagiertem Knie verließ er das Stadion.

Sergio Córdova (84. für Ji): Wähnte sich wohl in einer Siegermannschaft, als er den Rasen betrat. Erlebte dann turbulente zehn Minuten, in denen der FCA den Erfolg verspielte. Auf dieses Erlebnis hätte der Venezolaner verzichten können.

Benotet werden Spieler, die mindestens 30 Minuten im Einsatz waren.

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Die Diskussion ist geschlossen.

16.09.2018

Wann wird der Fliegenfänger Giefer endlich ausgetauscht, wieviel Böcke brauchts noch?

16.09.2018

So hart es sich anhört. Giefer war gestern wirklich ein Fliegenfänger. So hat er im Tor nichts verloren. In Düsseldorf hatte auch schon Dusel. Aber das völlig unnötige Handspiel von Hinteregger, welches erst den Freistoß, der zum 1:1 führte, ermöglichte, scheint überhaupt niemanden zu interessieren. Das war der Ursprung der Niederlage und irgendwie wieder mal typisch. Kaum hat man den Sieg vor Augen, gibt es Kandidaten mit Blackout. Und dann verliert man eben noch so ein Spiel. Und da kann der Schiri überhaupt nichts dafür...…..

16.09.2018

Giefer sofort verkaufen, unfassbar!!!

16.09.2018

Wer soll dafür bezahlen? Unverkäuflich der anderen Art!