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Server überlastet: Ticket-Verkauf: FCA-Fans sind sauer

Server überlastet

Ticket-Verkauf: FCA-Fans sind sauer

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    Geduld war gefragt beim Beginn des Einzelticket-Verkauf des FC Augsburg.
    Geduld war gefragt beim Beginn des Einzelticket-Verkauf des FC Augsburg. Foto: Fred Schöllhorn

    Der Ansturm auf die Karten war für Telefonhotline und Onlineshop offenbar zu viel. In unserem Forum und auf unserer Facebook-Seite berichten Anhänger, dass sie weder über das Internet noch telefonisch an die begehrten Eintrittskarten kommen konnten. Der Server war überlastet und brach zusammen, manche blieben auf halbem Weg zur Onlinebuchung stecken oder es konnten nur bestimmte Spiele für den Ticketkauf ausgewählt werden.

    Auch am Telefon war Durchkommen offenbar schwer. Forum-User Claudio berichtet, nach 1:36 Minute aus der Leitung geflogen zu sein. Bei Facebook schreibt eine Nutzerin, ihre Geduld sei stark strapaziert, da jeder gescheiterte Anruf bei der Hotline vom Handy 42 Cent koste.

    Wer direkt an den Kartenvorverkaufsstellen sein Glück versucht hat, war offenbar besser dran. Auch wenn die Fans hier lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten. Vereinzelt standen die Mitglieder des FCA bereits seit ein Uhr vor der Geschäftsstelle an, um sich die Tickets zu besorgen. Die Mitarbeiter des Kartenservice der Schwabmünchner Allgemeinen waren bis 15 Uhr nonstop beschäftigt. "Langsam wird es ruhiger", berichtet eine Mitarbeiterin. Noch seien für alle Spiele vereinzelt Tickets zu erhalten.

    FCA hätte mit Ansturm rechnen müssen

    Auf den Ansturm hätte man vorbereitet sein müssen, meinen die meisten Fans, die ihrem Ärger in unserem Forum und bei Facebook Luft machen. "Also ich bin einfach etwas enttäuscht. Der Andrang hätte erahnt werden können und der Online-Shop bzw. die Hotline (ich war nie in einer Warteschleife) hätten mehr Kapazitäten vertragen", fasst bullycoach stellvertretend für andere Forumsnutzer zusammen. Doch es gibt auch Fans, die Verständnis für die Situation haben. So schreibt ein Facebook-Freund: "Viele können sich wahrscheinlich nicht vorstellen, dass es doch verdammt teuer ist, Webserver und Personal für die Tickethotline so anzulegen, dass garantiert nichts passiert." Eine andere Stimme lautet: "Glaubt ihr in Hoffenheim war das anders?" Ein weiterer Fan gibt zu bedenken, dass der FCA den Onlineticketshop von einem Dienstleister abwickeln lässt. Der Fehler also gar nicht beim FCA direkt zu suchen sei.

    Das Fazit: Die Spiele des FCA sind begehrt, die Fans heiß auf die Tickets. Ganz reibungslos lief der Start für den Ticketverkauf nicht. Aber noch sind vereinzelt Karten für alle Spiele zu haben. Da bleibt die Hoffnung, dass jeder Fan noch ein Ticket für sein Wunschspiel erhält.

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