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Der FC Augsburg beim FC Liverpool: Für Ex-FCA-Coach Markus Weinzierl ist das immer noch „Gänsehaut pur“

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Markus Weinzierl vor den FCA-Fans an der Anfield Road: „Da war nur Gänsehaut pur“

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    Markus Weinzierl steht nach dem Spiel in Liverpool vor dem Gästeblock und die FCA-Fans feiern ihren Trainer.
    Markus Weinzierl steht nach dem Spiel in Liverpool vor dem Gästeblock und die FCA-Fans feiern ihren Trainer. Foto: Birkmeir (Archivbild)

    Herr Weinzierl, vor exakt zehn Jahren fand das legendäre Spiel des FC Augsburg beim FC Liverpool statt. Was haben Sie gefühlt, als Sie mit Ihrem Team den berühmten Spielertunnel an der Anfield Road hinuntergegangen sind? 0:0 im Hinspiel. Es war die Chance auf eine historische Nacht.

    MARKUS WEINZIERL: Es war ein ganz besonderer Moment. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich habe mich bei der Auslosung schon riesig gefreut. Der Gang durch den Spielertunnel in die Anfield Road hinein war einfach nur überwältigend, und ich fühlte Stolz pur. Als Trainer des FCA dort zu stehen, war etwas Einmaliges, das war mir bewusst. Natürlich war da ein riesiger Respekt vor der Aufgabe. Aber wir haben geglaubt, gegen Jürgen Klopp und den FC Liverpool weiterkommen zu können. Übrigens, Fotos mit dem berühmten Schild im Spielertunnel hatten wir schon am Vortag beim Abschlusstraining gemacht.

    Der damalige Liverpool-Coach Jürgen Klopp im Gespräch mit Markus Weinzierl.
    Der damalige Liverpool-Coach Jürgen Klopp im Gespräch mit Markus Weinzierl. Foto: Stefan Puchner, dpa

    90 Minuten später war der Traum ausgeträumt. Am Ende haben ein paar Zentimeter beim Freistoß von Konstantinos Stafylidis gefehlt. Wie bitter war das?

    WEINZIERL: Der Freistoß von Stafy war super. Beinahe wäre uns das Wunder gelungen. Es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft, mit einem unglücklichen Spielverlauf durch den frühen Elfmeter gegen uns. Aber es war spannend bis zur letzten Minute. Das Ausscheiden war bitter, aber der Fokus ging schnell wieder auf die Bundesliga, wo wir ja eine schwierige Situation zu meistern hatten. Wir standen im Abstiegskampf.

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