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FC Augsburg: Schiedsrichter Ittrich räumt Fehler ein

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„Da haben wir keine Argumente mehr“ – Ittrich räumt Fehler ein

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    Schiedsrichter Patrick Ittrich gestand einen Tag nach dem Spiel des FCA Fehler bei der Entscheidungsfindung ein.
    Schiedsrichter Patrick Ittrich gestand einen Tag nach dem Spiel des FCA Fehler bei der Entscheidungsfindung ein. Foto: Sören Stache, dpa

    Als FCA-Trainer Manuel Baum Schiedsrichter Patrick Ittrich am späten Samstagnachmittag in der Mainzer Arena zur Rede stellte, hatte der Schiedsrichter schon Probleme, seine fragwürdige Elfmeter-Entscheidung zu rechtfertigen. Immer wieder redete er beschwichtigend auf Baum ein, versuchte, ihn zu besänftigen. Doch der war nach der 0:2-Niederlage beim FSV Mainz 05 auf 180. Am Ende hörte man, wie Baum laut rief: „Wegen so einem Scheiß verlieren wir das Spiel.“

    Patrick Ittrich nach Fehler: „Da haben wir keine Argumente mehr“

    Einen Tag später räumte Ittrich im „Doppelpass“ bei Sport1 ein, dass es sich wohl um eine Fehlentscheidung gehandelt hat. „Als ich die Bilder angesehen habe, ist mir schnell bewusst geworden, dass sie nicht zu dem passen, was ich wahrgenommen habe. Da haben wir keine Argumente mehr. Natürlich bin ich überhaupt nicht zufrieden damit.“ Er könne den „Frust des FC Augsburg verstehen“.

    Noch einmal beschrieb er die quälend langen drei Minuten, bis sein Pfiff durch die Videoassistenten (VAR) in Köln überprüft worden war. Ittrich hatte in der fünften Minute bei einem Duell zwischen Elvis Rexhbecaj und dem Mainzer Stefan Bell ein Foul gesehen. „Ich hatte Kontakt mit dem Videoassistenten, weil es so lange gedauert hat. Er hat mir gesagt, dass sie nicht auflösen können, ob es einen Kontakt gegeben hat oder nicht.“

    Schiedsrichter Ittrich gesteht Fehler beim Videobeweis ein

    Dass er sich nicht selbst ein Bild am TV am Spielfeldrand gemacht hatte, räumte Ittrich im Nachgang als Fehler ein: „In diesem Moment habe ich mich schon gefragt, ob ich nicht selbst rausgehen sollte, um mir die Szene anzuschauen. Allerdings war die Frage, ob mir der Videobeweis die Bilder liefern könnte, um überzeugt zu sein. Das wurde verneint. Deswegen bin ich nicht rausgegangen. Vielleicht hätte ich es selbst initiieren sollen.“

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