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FC Augsburg vor Schlüsselspiel gegen Mainz 05 im Kampf um den Klassenerhalt

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FCA-Trainer Baum über Kömür: „Eine Karriere wird nie stetig verlaufen“

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    Mert Kömür (in Aktion) kam zuletzt beim FC Augsburg selten zum Einsatz.
    Mert Kömür (in Aktion) kam zuletzt beim FC Augsburg selten zum Einsatz. Foto: Tom Weller, dpa

    Zwei Siege in Folge haben die Lage beim FC Augsburg spürbar entspannt. Dennoch steckt der Fußball-Bundesligist weiterhin mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt. Im Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr, Sky) sollte die Mannschaft von Trainer Manuel Baum eine Niederlage tunlichst vermeiden, weil der Druck sonst wieder enorm zunehmen würde. Vor der wegweisenden Partie äußerte sich Baum auf der Pressekonferenz...

    ...zum Spielcharakter in Mainz:

    „Das wird wirklich eine Schlacht werden. Ganz viele Zweikämpfe, ganz viel Wille, ganz viel Mut wird gefragt sein. Dieses Spiel wird auch einen Charakter haben – und der wird eher in die Richtung gehen, dass es ein hartes, zweikampfstarkes Spiel wird.“

    ...zur eigenen Personalsituation und dem Kader für das Spiel:

    Zurück kommt Kristijan Jakic, wenn er morgen das Training ganz normal übersteht. Dimitrios Giannoulis, Jeffrey Gouweleeuw und Chrislain Matsima werden weiterhin fehlen. Klar gab es aus dem Spiel den einen oder anderen mit muskulären Themen, aber nichts Wildes. Uchenna Ogundu wird im Laufe der nächsten Woche dazu stoßen, fürs Wochenende noch nicht. Es kann durchaus sein, dass wir in Abhängigkeit vom Gegner die ein oder andere Veränderung vornehmen. Trotzdem bin ich Fan von der Achse, wie einer Wirbelsäule. Die sind dann auch vom Gegner ausgenommen, egal wer es ist, weil die kontinuierlich spielen werden.“

    Im Hinspiel hat Mainz mit 4:1 gegen den FC Augsburg gewonnen

    ...zu Mainz und der Offensivqualität des Gegners:

    „Ich erinnere an das Hinspiel, in dem sie vier Tore gegen uns geschossen haben. Wir sind da natürlich gewarnt. Klar sind sie jetzt in der Breite noch besser geworden. Hollerbach fällt zwar aus, der ja ein richtig guter Stürmer vorne drin ist. Rein inhaltlich sind wir natürlich auf Hab-Acht, weil die eigene Erfahrung und die Leistungen, die sie in den letzten Wochen gezeigt haben, total darauf hindeuten, dass sie in richtig guter Form sind und gute Ergebnisse haben.“

    ...zum „Partycrashen“ beim Fastnachtsspiel in Mainz:

    „Das Schöne im St.-Pauli-Spiel war, diesen Rückstand aufgeholt zu haben und das Spiel gedreht zu haben – dass wir uns von einer emotionalen Situation nicht aus dem Spiel haben werfen lassen. Deswegen haben wir uns die Woche viel damit beschäftigt, wie wir im Kollektiv wieder besser werden. Und wenn die individuelle Qualität zusammenkommt, dann können wir ein ganz schön ekliger Gegner sein, der auch mal so eine Nacht crashen kann.“

    ...zum bislang einsatzlosen Neuzugang Rodrigo Ribeiro:

    „Es fehlen ihm eigentlich nur noch die Minuten. Er hat wieder eine tolle Trainingswoche gehabt, das ist ein Supertyp. Ich freue mich schon, wenn er seine ersten Minuten kriegt – die wird er auch kriegen in nächster Zeit.“

    ...zu Standards und kreativen Varianten:

    „Standards sind ein Riesenthema. Wir versuchen natürlich auch, kreative Lösungen zu überlegen. Felix Kling, der das bei uns im Trainerstab verantwortet, ist da schon sehr kreativ.“

    ...zu Alexis Claude-Maurice und individueller Qualität:

    „Wir haben in der Mannschaft Spieler, die so eine individuelle Klasse haben, dass sie Spiele auch selber entscheiden können. Beim Alexis ist toll, dass er sich in das Teamkonstrukt integriert hat. Man hat ja oft im Kopf bei Individualisten, dass die beim Verteidigen Probleme haben, weil sie nicht mitmachen wollen – aber das ist bei ihm überhaupt nicht der Fall. Man sieht auch, wie er andere Spieler um sich herum besser machen kann. Am Schluss ist es wie immer die Mischung.“

    ...zu Finn Dahmens WM-Chancen nach der Verletzung von Marc-André ter-Stegen:

    „Bei Finn war das gerade im letzten Spiel super, wie er uns vor allem am Anfang im Spiel gehalten hat. Wenn die Leistung hier genauso weiter bleibt, dann steht ihm Tür und Tor offen, auch was die Nationalmannschaft angeht. Er weiß, hier geht’s los – und dann schauen wir, wie weit es geht.“

    FCA-Trainer Manuel Baum froh über das geschlossene Transferfenster

    ...zu Mert Kömür und seiner Rolle:

    „Klar ist die Spielzeit, die er gerade bei uns hat, nicht das, was er sich vorstellt. Aber er ist definitiv eine Option auch fürs Wochenende – ob von Beginn an oder nicht, das ist eigentlich jede Woche so. Ich bin überzeugt: Eine Karriere wird nie stetig verlaufen. Diese Situationen, wenn man mal weniger Spielzeit hat, sind entscheidend dafür, wie man damit umgeht. Das macht er gerade ganz gut.“

    ...zur Formkurve, Stimmung und Balance:

    „Das ist immer dieses Wechselspiel: Muss man wieder ein bisschen schärfer werden oder die gute Stimmung mitnehmen? Ich nehme immer mein Mut-Dreieck: Wie können wir mutig bleiben, ohne zu demütig zu werden oder übermütig? Da gibt es keine Formel dafür.“

    ...zu Ex-FCA-Spieler Philipp Tietz und dem Wechsel nach Mainz:

    „Ich nehme Wertungen gar nicht vor. Die Entscheidung ist so getroffen worden, das war eine beidseitige Thematik. Ich habe auf ihn keinen Einfluss mehr. Das Allerwichtigste ist, dass wir uns auf die Spieler konzentrieren, die da sind.“

    ...zum geschlossenen Transferfenster, das noch Abgänge erlaubt:

    „Ich war froh, der Mannschaft sagen zu können, dass das Transferfenster endlich zu ist, weil ganz viel drum herum passiert und manche Spieler das eine oder andere im Kopf haben. Für mich ist es gedanklich zu. Ich bin froh, dass alle da sind.“

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