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Twitter-Nachricht: Breno muss zum Rapport

Twitter-Nachricht

Breno muss zum Rapport

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    Breno muss heute zum Rapport bei der Bayern-Führung erscheinen.
    Breno muss heute zum Rapport bei der Bayern-Führung erscheinen. Foto: dpa

    Der Innenverteidiger des FC Bayern war offenbar mächtig angefressen, als er die Welt kurz und bündig von seinem Seelenzustand in Kenntnis versetzte. Es sei eine Sauerei, wie der FC Bayern mit ihm umgehe, teilte Breno im Kurznachrichtendiens Twitter mit. Der Grund seiner miesen Gefühlslage: Er hatte nicht mit den Profis am letzten Vorbereitungsspiel in Erfurt mitwirken dürfen, sondern musste bei der zweite Mannschaft Dienst schieben, die bereits am Samstag gegen Burghausen testeten.

    Nun ist es eine Sache wütend zu sein und eine andere der Umgang damit. Und noch einmal schwieriger ist, wenn man auf den Namen Breno hört und nach allgemeiner Meinung seinem Arbeitgeber zu Dank verpflichtet sein sollte. Schließlich war es der FC Bayern, der eine Kaution in Höhe von rund 500.000 Euro hinterlegte als der Brasilianer wegen des Verdachts der Brandstiftung die Nächte in Polizeigewahrsam verbringen musste. Auch waren es die Münchner, die bei der Justiz eine Lockerung der Auflagen erwirkten, sodass Breno mit ins Trainingslager nach Katar fliegen konnte.

    Nun also die Twitter-Nachricht. Beim FC Bayern reagierte man vorsichtig zurückhaltend  - aber dennoch angesäuert. "Solche Äußerungen sollten Spieler natürlich nicht fallen lassen, das ist unglücklich", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger dem Bayerischen Rundfunk und ließ die Bild wissen: "Wir werden darüber reden!". Heute soll Breno wohl zum Rapport bei der Bayern-Führung erscheinen. Möglicherweise lässt er später auf seinem Twitter-Account wissen, wie das Gespräch verlaufen ist.

    P.S.: Seine alte "Sauerei"-Nachricht wurde mittlerweile wieder entfernt.

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