Bei seiner Titelmission in Paris wird Tennisstar Alexander Zverev von seiner Oma Natalia begleitet und unterstützt - doch dafür gibt es auch einen traurigen Grund. „Mein Großvater ist leider verstorben vor einiger Zeit. Dann haben wir sie nach Europa gebracht“, sagte der Halbfinalist der French Open.
Es sei zunächst schwierig gewesen, „ein Visum zu bekommen“, erklärte der Weltranglistendritte, „weil sie einen russischen Pass immer noch hat“. Das Problem ist aber gelöst, und so reiste die Großmutter mit Zverevs Team nach Monte-Carlo, München, Rom und jetzt Paris.
„Genießt das Leben ein bisschen“
„Und sie genießt auch das Leben so ein bisschen, genießt halt ihre Enkelkinder und ihre Großenkelkinder“, sagte der gebürtige Hamburger Zverev (29). „Sie hat jetzt wenig zu tun in der Heimat in Sotschi, deswegen versucht sie, so viel wie möglich bei uns zu sein.“
Bei den Matches ihres Enkelkindes fiebert Oma Natalia in der Box mit, sie klatscht und reckt manchmal die Faust. Zu Zverevs Crew gehört auch ihr anderes Enkelkind Mischa Zverev. Der Bruder von Alexander Zverev ist als Manager und taktischer Ratgeber ein wichtiger Ansprechpartner des Olympiasiegers von 2021.
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