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WM 2014
12.06.2014

Angeberwissen: Das ist Brasilien

Christus-Statue, Zuckerhut und Copacabana: Das ist Brasilien. Aber es gibt noch viel mehr über den WM-Ausrichter zu wissen.
Foto: Marcelo Sayao (dpa)

Kurz vor der WM ist es an der Zeit, sich noch ein wenig Wissen zum Angeben anzueigenen. Wir helfen gerne dabei.

Brasilien, das heißt für viele: Zuckerhut, Caipirinha, Frauen in knappen Bikinis, Strand und Meer. Doch was hat Brasilien sonst noch zu bieten? Um beim gemeinsamen Fußballschauen auf der heimischen Couch, in der Kneipe um die Ecke oder bei Freunden punkten zu können, haben wir ein paar Daten und Fakten rund um das Gastgeberland der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 gesammelt.

Das Land

Brasilien ist rund 23 Mal so groß wie Deutschland und mit einer Fläche von 8 514 215 Quadratkilometern das fünftgrößte Land der Welt. Nur Russland, Kanada, USA und China sind größer. Mit seiner Fläche nimmt der Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft 47 Prozent der Fläche Südamerikas ein. Geprägt ist Brasilien durch die ausgedehnten Regenwälder im Amazonasgebiet. Die Hauptstadt ist die 2,6 Millionen Einwohner große Stadt Brasilia.

Bevölkerung

Mit 199 Millionen Einwohnern ist das Gastgeberland das bevölkerungsreichste Land in Südamerika und auf Platz fünf in der Welt. Nur China (1,3 Milliarden), Indien (1,2 Milliarden), Vereinigte Staaten (313 Millionen) und Indonesien (248 Millionen) liegen vor Brasilien. Im Gegensatz zu Deutschland (45,7 Jahre) ist der Riese Südamerikas verhältnismäßig jung, dort liegt der Altersdurchschnitt bei 30,3 Jahren.

Flora und Fauna

Brasilien ist das artenreichste Land der Welt. Alleine 3000 verschiedene Süßwasserfische und 55 000 Pflanzenarten sind dort beheimatet. Zudem wurden bislang 2500 Baumarten entdeckt.

Temperatur

Aufgrund seiner Lage herrscht überwiegend ein tropisches Klima mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen der Temperaturen von 27 bis 30 Grad. Besonders im Amazonasbecken gibt es reichhaltige Niederschläge, man findet jedoch auch relativ trockene Landstriche mit teilweise lang anhaltenden Dürrezeiten, besonders im Nordosten des Landes.

Zuckerhut

Obwohl der Zuckerhut nur ein 395 Meter hoher Felsen auf der Halbinsel Urca vor Rio de Janeiro ist, ist er eines der Wahrzeichen Brasiliens. In Brasilien ist der Berg jedoch nicht unter dem Namen Zuckerhut bekannt. Dort wird er aufgrund seiner Form Zuckerbrot (Pão de Açúcar) genannt. Die Engländerin Henrietta Carstairs bezwang erstmals 1817 den Zuckerhut, der bis dahin als unbezwingbar galt.

Copacabana

Für viele ist die Copacabana der wohl berühmteste Strand der Welt. Doch kaum einer weiß, dass die Copacabana nicht der Name des Strandes ist, sondern eines Stadtteiles in Rio de Janeiro an der Atlantikküste. Doch im Sprachgebrauch hat sich der Strand von der Copacabana einfachheitshalber als Copacabana durchgesetzt.

Erlöserstatue

Die 30 Meter hohe Cristusstatue „Christo Redentor“ ist ein Monument auf dem Berg Corcovado in Rio. Die Statue sollte 1925 eingeweiht werden, zur hundertjährigen Unabhängigkeit Brasiliens. Doch den Brasilianern ging während des Baus das Geld aus. Nachdem Frankreich und der Vatikan den Bau finanziell unterstützten, wurde sie 1931 fertiggestellt. Heute befindet sich in dem acht Meter hohen Sockel eine Kapelle für 150 Personen. Die Statue hat eine Spannweite von 28 Metern und wiegt 1145 Tonnen.

Samba

Der Samba ist ein lateinamerikanischer Tanz mit afrikanischen Wurzeln. Ursprünglich war Samba ein Sammelname für viele Tanzformen, die über Sklaven aus dem Kongo nach gekommen sind.

Capoeira

Capoeira ist ein brasilianischer Kampftanz, der im 16. Jahrhundert von afrikanischen Sklaven nach Brasilien gebracht wurde. Als den Sklaven verboten wurde, Kampfsport zu betreiben, tarnten sie ihr Training der Angriffstechniken durch elegante, tanzähnliche Bewegungen und rhythmische Musik. Heute hat sich der Capoeira zu einem bekannten Tanz weiterentwickelt.

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