Julian Nagelsmann spricht derzeit mit hörbarem Krächzen. Die Stimme des Bundestrainers war bei der Medien-Fragerunde nach dem 2:1 bei der WM-Generalprobe gegen die USA angeschlagen. „Ich habe Halsschmerzen leider, seit drei, vier Tagen“, berichtete der 38-Jährige mit einem Bonbon im Mund.
Das Übel habe schon am Dienstag auf dem Hinflug der Fußball-Nationalmannschaft nach Chicago angefangen. Trotz einer „sehr schönen Flugkabine, das ist Jammern auf hohem Niveau“, sagte Nagelsmann. Aber durch die Klimaanlage an Bord sei es „arschkalt“ gewesen. Und die Temperaturunterschiede in den USA sind wie befürchtet enorm.
Innen frostig, draußen warm
„Hier drin ist es auch eher frostig, draußen eher warm. Das ist nicht immer super leicht“, schilderte Nagelsmann, der während des Spiels im Soldier Field seine Stimmbänder durch lautstarke Ansagen auch immer wieder strapazierte. „Dann ist es natürlich auch so, dass ich gelegentlich ein, zwei Worte sprechen muss“, sagte der Chefcoach.
Der Heilungsplan: Mit der Anreise ins WM-Quartier in Winston-Salem hofft der Bundestrainer auf Besserung. „Spätestens Dienstag, wahrscheinlich schon am Montag, bin ich wieder da“, sagte er - und meinte damit wohl seine Stimme. Das Bonbon im Mund sollte helfen.
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