Deutschlands Rekord-Nationaltorhüter Manuel Neuer hat einen Tag vor dem Abflug der DFB-Auswahl in die USA ein wichtiges Signal gesendet. Der 40-Jährige absolvierte auf dem Campus des Deutschen Fußball-Bundes erstmals wieder intensive Läufe und spezifische Torwartübungen. Beim lockeren Trainingsspiel der DFB-Reservisten gegen Finnland stand der 40-Jährige allerdings nicht im Tor.
Neuer hatte sich im letzten Bundesligaspiel mit dem FC Bayern gegen den 1. FC Köln (5:1) am 16. Mai eine Wadenhärtung zugezogen. Wegen der Blessur konnte der Routinier weder im Pokal-Finale gegen den VfB Stuttgart (3:0) noch beim vorletzten WM-Test der Nationalmannschaft gegen die Finnen (4:0) am Sonntagabend in Mainz mitwirken.
Neuer-Comeback in Chicago?
Nach der neuesten Entwicklung zeichnet sich ab, dass Neuer am Samstag (20.30 Uhr/RTL) bei der WM-Generalprobe gegen die USA in Chicago zwei Jahre nach seinem Rücktritt mit dem 125. Länderspiel sein Comeback im DFB-Tor geben kann.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte schon vor dem Finnland-Spiel von guten Fortschritten bei Neuers Genesung berichtet. Nagelsmann hatte den Bayern-Keeper auf den letzten Drücker doch wieder zur Nummer eins erklärt. Der Hoffenheimer Oliver Baumann, der am Dienstag im Flieger seinen 36. Geburtstag feiert, wurde dafür zur Nummer zwei zurückgestuft.
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