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KSC Komplett - Folge 1: Ein überraschender Spieler des Monats, eine bittere Erkenntnis und viele Lichtblicke

Karlsruher SC

KSC Komplett – Folge 1: Ein überraschender Spieler des Monats, eine bittere Erkenntnis und viele Lichtblicke

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    Die KSC-Spieler hatten im Januar 2026 Grund zum Jubeln, aber mussten auch einen Rückschlag hinnehmen.
    Die KSC-Spieler hatten im Januar 2026 Grund zum Jubeln, aber mussten auch einen Rückschlag hinnehmen. Foto: Bernd Weißbrod, dpa (Archivbild)

    KSC Komplett ist unser neues Format für alle Fans des Karlsruher SC. In unseren monatlichen Folgen blicken wir auf den vergangenen Monat zurück, fassen unsere Erkenntnisse zusammen und tauchen in die Geschichte des Vereins ein. Außerdem wagen wir einen Ausblick.

    Nach einem verheißungsvollen Start ins Jahr 2026 gab es für den Karlsruher SC zuletzt einen Rückschlag. Ein Spieler hat sich in den ersten drei Spielen nach der Winterpause hervorgetan, weitere Personalien sorgen für Lichtblicke. Allerdings hat der Rückrunden-Start auch eine bittere Erkenntnis zutage gefördert.

    Die Ergebnisse des Karlsruher SC im Januar 2026

    Es war ein Start nach Maß für den Karlsruher SC ins Jahr 2026. Im ersten Ligaspiel nach der Winterpause zeigten sich die KSC-Spieler gut vorbereitet. Bei Preußen Münster gelang ein 2:0-Sieg, der durch eine Rote Karte für die Gastgeber begünstigt wurde und erst in den letzten Minuten Form annahm. Marvin Wanitzek schnürte einen späten Doppelpack. Neben dem KSC-Kapitän begeisterte Torwart Hans Christian Bernat, der den Sieg mit starken Paraden festhielt.

    Auf den Erfolg in Münster folgte beim 2:2 gegen Hertha BSC ein Achtungserfolg. Bitter: Trotz zweimaliger Führung blieb gegen das Spitzenteam aus der Hauptstadt letztlich nur ein Punkt in Karlsruhe. Allerdings vergaben die Gäste zahlreiche Chancen und es war erneut Bernat, der die Karlsruher vor einer Niederlage bewahrte.

    Nach vier Punkten aus den ersten beiden Partien endete der Januar mit der ersten Pleite des Jahres 2026. Bei Eintracht Braunschweig unterlag der KSC mit 0:1. Ein Sieg, ein Remis und eine Niederlage bedeutet einen durch und durch mittelmäßigen Start ins Jahr 2026.

    • 17. Januar 2026: Preußen Münster - Karlsruher SC 0:2
    • 24. Januar 2026: Karlsruher SC - Hertha BSC 2:2
    • 31. Januar 2026: Eintracht Braunschweig - Karlsruher SC 1:0

    Ein Torwart ist unser KSC-Spieler des Monats im Januar 2026

    Hans Christian Bernat war für uns aus KSC-Sicht der Überraschungsspieler des Januars. Der Torwart zeigte in Münster seine bislang beste Leistung im KSC-Dress und wurde im kicker mit der Note 1,5 zurecht zum besten Spieler der Partie gekürt. Auch gegen Hertha BSC (kicker-Note 2,0) war Bernat einer der besten Akteure auf dem Rasen, hielt für den KSC einen Punkt fest.

    Bei Eintracht Braunschweig zeigte Bernat nach knapp 20 Minuten dann eine Unsicherheit, die zum entscheidenden Gegentor führte. In der Folge ließ er sich davon allerdings nicht verunsichern und stellte wieder einen sicheren Rückhalt dar. Trotz des Fehlers ist der Däne unser KSC-Spieler des Monats, ohne ihn hätte der Karlsruher SC in Münster und gegen die Hertha fünf oder sechs Gegentore mehr bekommen können.

    KSC-Torwart Hans Christian Bernat im Duell mit Herthas Sebastian Grönning. Bernat rettete dem Karlsruher SC gegen die Berliner einen Punkt.
    KSC-Torwart Hans Christian Bernat im Duell mit Herthas Sebastian Grönning. Bernat rettete dem Karlsruher SC gegen die Berliner einen Punkt. Foto: Bernd Weißbrod, dpa (Archivbild)

    KSC Komplett: Die fünf wichtigsten Erkenntnisse aus dem Januar 2026

    Die ersten drei Spiele des Jahres 2026 haben für eine bittere Erkenntnis gesorgt. Es gibt aber auch einige Lichtblicke. Unsere fünf wichtigsten KSC-Erkenntnisse aus dem Januar 2026:

    1. Paul Scholl ist beim Karlsruher SC auf dem Weg zum Leistungsträger. Der 19-Jährige rückte in den ersten drei Spielen nach der Winterpause wegen Personalsorgen in der Defensive in die Innenverteidigung – und konnte uns überzeugen. Gut möglich, dass er sich bereits in der Verteidigung festgespielt hat.
    2. Die bittere Erkenntnis: Dem KSC fehlt ein starker Sechser. Die so wichtige Position im defensiven Mittelfeld ist derzeit wohl die größte Baustelle beim Karlsruher SC. In den letzten Partien konnten weder Meiko Wäschenbach noch Andreas Müller überzeugen.
    3. Auf die bittere Erkenntnis folgt ein Lichtblick, denn es könnte bereits eine Lösung des Problems gefunden sein. Der Karlsruher SC hat sich die Dienste von Hyeok-kyu Kwon gesichert. Der Südkoreaner, der zuvor beim FC Nantes unter Vertrag stand, ist das, was man im modernen Fußballjargon einen stehenden Sechser nennt, einen defensiven Mittelfeldspieler, der tief steht und als Absicherung fungiert. Eine solche Alternative wünscht sich Trainer Christian Eichner schon länger.
    4. Louey Ben Farhat kann endlich wieder wirbeln. Das Top-Talent hat einen Mittelfußbruch auskuriert und ist nach der Winterpause zurück in den KSC-Kader gerückt. Der 19-Jährige zeigte gute Ansätze, er kann das Offensivspiel der Karlsruher definitiv bereichern.
    5. Ein Unterschiedsspieler kehrt zurück. Auch Lilian Egloff hat sich von einer Verletzung erholt. In seiner Abwesenheit wurde deutlich, wie sehr seine Kreativität im Mittelfeld der Mannschaft fehlt. In Braunschweig war Egloff noch gesperrt, gegen Fortuna Düsseldorf steht er Eichner wieder zur Verfügung.

    Ausblick: Das erwartet den KSC im Februar 2026

    Für die kommenden Spiele gibt es einiges, was KSC-Fans Hoffnung machen dürfte. Nicht nur die Rückkehr von Egloff und Ben Farhat sowie die Verpflichtung von Kwon, sondern auch die Tatsache, dass im Februar 2026 zwei Heimspiele anstehen. Die nächsten Partien im Überblick.

    • 8. Februar 2026: Karlsruher SC - Fortuna Düsseldorf
    • 13. Februar 2026: 1. FC Nürnberg - Karlsruher SC
    • 21. Februar 2026: Karlsruher SC - Holstein Kiel

    Der KSC im Januar 1966: Vor 60 Jahren begann eine Aufholjagd

    In der Saison 1965/66 fand sich der Karlsruher SC nach der Hinrunde mit nur drei Siegen auf dem vorletzten Tabellenplatz der Bundesliga wieder. Im Januar 1966 legte der KSC dann den Grundstein dafür, dass eine Aufholjagd gelang und am Saisonende der Klassenerhalt gefeiert werden konnte.

    Der Start in die Rückrunde gelang mit einem wichtigen 3:0-Sieg gegen den Tabellenletzten Tasmania Berlin, wie den Daten von weltfussball.de zu entnehmen ist. Darauf folgte ein 1:0-Erfolg gegen den FC Schalke 04 und ein 1:1 bei Borussia Mönchengladbach. Ein beinahe perfekter Start in das Jahr 1966, welcher sich im Saisonverlauf als entscheidend für den Verbleib in der Bundesliga herausstellen sollte.

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