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Streit um Medienerlöse: DFL beschließt Verteilerschlüssel für TV-Gelder

Streit um Medienerlöse

DFL beschließt Verteilerschlüssel für TV-Gelder

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    Laut eines Medienberichts soll die DFL den Bundesliga-Verteilerschlüssel kaum verändern.
    Laut eines Medienberichts soll die DFL den Bundesliga-Verteilerschlüssel kaum verändern. Foto: Jan Woitas/dpa

    Wochenlang wurde im deutschen Profifußball über die Verteilung der TV-Gelder gestritten. Nach einem einstimmigen Beschluss des Präsidiums der Deutschen Fußball Liga steht nun fest: Der neue Verteilerschlüssel orientiert sich sehr stark an dem alten. Dass Traditionsclubs wie Schalke 04 oder der Hamburger SV wegen ihrer vielen Fans künftig deutlich stärker an den Medieneinnahmen beteiligt werden, ist damit vom Tisch.

    Zwar gab die DFL am Montag in einer Mitteilung bekannt, dass Faktoren wie die TV-Reichweite und die Zahl der Vereinsmitglieder künftig bei der Verteilung der Medienerlöse berücksichtigt werden. Aber diese Faktoren gehören weiterhin zum Bereich «Interesse». Und der macht nach dem neuen wie nach dem alten Verteilerschlüssel nur drei Prozent der Gesamteinnahmen aus.

    1,121 Milliarden Euro aus der TV-Vermarktung

    Der aktuelle Verteilerschlüssel habe sich «auch im internationalen Vergleich bewährt», heißt es in der Mitteilung. «Er setzt Anreize für sportliche Leistung und Wachstum – und folgt zugleich dem Prinzip eines solidarischen Miteinanders in einem Ligaverband aus 36 Clubs». Auf dieser Grundlage sprach Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke als Sprecher des DFL-Präsidiums von einer «guten Weiterentwicklung des bewährten Schlüssels».

    Ab dem Sommer 2025 werden die 36 Erst- und Zweitligisten pro Jahr 1,121 Milliarden Euro aus der TV-Vermarktung erhalten. Derzeit werden die Medieneinnahmen über vier Säulen verteilt: Gleichverteilung (50 Prozent), Leistung (43 Prozent), Nachwuchs (4 Prozent) und Interesse (3 Prozent) - im Verhältnis 80:20 zwischen Bundesliga und zweiter Liga. Dieses Verhältnis bleibt unangetastet.

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