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Verpasste Doping-Tests: NADA-Verfahren: Fußballerin Freigang äußert sich erstmals

Verpasste Doping-Tests

NADA-Verfahren: Fußballerin Freigang äußert sich erstmals

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    Gegen Laura Freigang wird wegen verpasster Dopingtests ermittelt. (Archivbild)
    Gegen Laura Freigang wird wegen verpasster Dopingtests ermittelt. (Archivbild) Foto: Marc Schüler/dpa

    Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang hat sich erstmals zum Verfahren der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) wegen möglicher Melde- bzw. Kontrollversäumnisse geäußert. „Gegen mich besteht und bestand zu keinem Zeitpunkt ein Dopingverdacht“, schrieb die Kapitänin von Bundesligist Eintracht Frankfurt in einem Instagram-Post.

    Innerhalb von zwölf Monaten soll die 28 Jahre alte Freigang laut NADA-Angaben dreimal für eine Kontrolle nicht an dem von ihr angegebenen Ort gewesen sein. Wegen der drei verpassten Dopingtests droht der Offensivspielerin eine lange Sperre. Diese sogenannten Strikes sind ein Verstoß gegen die Meldepflicht, der laut NADA in der Regel zu einer Sperre von zwei Jahren führt.

    Freigang spricht von Missverständnissen

    „Bei den verpassten Kontrollen handelt es sich nicht um bewusst vermiedene Kontrolltermine, sondern um Unstimmigkeiten bzw. Missverständnisse in den täglich zu aktualisierenden und umfassenden Angaben, die wir als Nationalspielerinnen tages- und stundenaktuell im System zu aktualisieren haben“, schrieb Freigang.

    Die NADA teilte mit, dass der Sachverhalt nun vom Deutschen Fußball-Bund geprüft und aufgearbeitet wird. „Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen, dementsprechend bitte ich um eurer Verständnis, mich darüber nicht äußern zu können“, schrieb Freigang.

    Sperre wäre für Freigang und die Eintracht sehr problematisch

    Eine lange Sperre wäre für die bislang nie mit Doping oder auch verpassten Kontrollen auffällig gewordenen Frankfurterin ein herber Rückschlag. Bei der Eintracht ist sie absolute Leistungsträgerin. Auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien wäre für sie in Gefahr, wenngleich sie in der Nationalmannschaft nicht eine so dominierende Rolle spielt wie im Verein.

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