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Kommentar: Augsburger Panther profitieren von den Krisen der Konkurrenz

Augsburger Panther

Eingehakt: Momentan stecken die anderen in der Krise

Andreas Kornes
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    Larry Mitchell hat als Trainer der Augsburger Panther alle seinen bisherigen Heimspiele gewonnen.
    Larry Mitchell hat als Trainer der Augsburger Panther alle seinen bisherigen Heimspiele gewonnen. Foto: Siegfried Kerpf

    Des einen Freud ist des anderen Leid. Im Sport stimmt dieser Kalenderspruch fast immer. Denn wenn der eine gewinnt, muss ein anderer verlieren. In den vergangenen Jahren waren es meist die Niederlagen der Panther, an denen sich die anderen Mannschaften im Tabellenkeller erfreuten. Zweimal hintereinander beendeten die Augsburger eine Saison als sportliche Absteiger. Krise wurde zum Dauerzustand. Auch momentan ist es nicht so, dass der AEV sorgenfrei durch die DEL schwebt. Ganz im Gegenteil. Den ersten Trainerwechsel hat der Klub schon hinter sich. Ted Dent musste nach zehn Niederlagen in Serie gehen. Ihn beerbte Larry Mitchell, der seine drei Heimspiele seitdem gewann und gleichzeitig alle drei Auswärtsspiele verlor.

    Gut nur, dass sowohl Iserlohn als auch Düsseldorf zuletzt weder zu Hause noch auswärts gewonnen haben. Beide Teams stecken tief in der Krise. Beide Trainer stehen auf der Kippe. Das ist gut für die Panther. Die haben dafür das Problem, dass gleich zwei Leistungsträger verletzt sind und vermutlich länger ausfallen. Dazu kommt ein Disziplinproblem, das schon mehrfach ärgerliche Sperren nach sich gezogen hat. Zuletzt leistete sich Nolan Zajac gegen Düsseldorf einen Stockstich, der dem Verteidiger drei Spiele Pause bescherte. Angesichts der personellen und sportlichen Lage hat er seiner Mannschaft damit einen Bärendienst erwiesen. Zusammen mit den nur minimal weniger straffälligen Frankfurtern (371 Strafminuten) führt Augsburg (372) die Strafen-Rangliste der DEL-Klubs an.

    Entscheidend ist aber der Punktestand, und in dieser Rubrik haben die Panther trotz der Niederlage in Schwenningen ihren Fünf-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenletzten Düsseldorf gewahrt. Es scheint, als hätten die Panther ihre Krise schon hinter sich. Vergangene Saison hatten sie diese in den Saison-Endspurt gelegt - sehr zur Freude der Konkurrenz.

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