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F1 Australien-GP 2022: Rennspektakel dank neuer Streckenführung

Mehr Spannung denn je?

F1 Australien-GP 2022: Rennspektakel dank neuer Streckenführung

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    Die Formel-1-Saison 2021 startet am 21. März in Australien.
    Die Formel-1-Saison 2021 startet am 21. März in Australien. Foto: James Ross/AAP/dpa

    Am Sonntag früh ab 7 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) findet der Australien-GP der Formel 1 2022 statt. Spannung ist nicht nur angesichts des frühen Zeitpunktes der Saison vorprogrammiert: Beim Rennkurs im Albert Park von Melbourne kommt es am Wochenende nämlich zu einem Novum:

    Erstmals überhaupt kommt es bei einem Grand Prix der F1 zu gleich vier DRS-Zonen innerhalb eines Rennkurses. Im Jahr 2019, beim letzten Gastspiel der "Königsklasse" auf dem GP-Kurs, kam es laut einer Auswertung im gesamten Rennen lediglich zu zehn Überholmanövern - für ein knapp zweistündiges Rennen dann doch ziemlich wenig Wettkampf-Action.

    Formel 1 2022: Das hat es mit einer DRS-Zone auf sich

    Für das anstehende dritte Rennen der F1-Saison auf dem Albert Park Circut wurde die Streckenführung geändert - und um eine DRS-Zone erweitert: Die vierte DRS-Zone wurde mithilfe des Wegfall einer Schikane im zweiten Sektor erzeugt. Damit gibt es auf der Melbourne-Strecke nun gleich zweimal zwei DRS-Zonen, die relativ dicht beieinander liegen.

    2011 wurde bei Formel-1-Rennwagen der verstellbare Heckflügel DRS (drag reduction system) eingeführt. Aufgrund mangelnder Überholvorgänge sollte dieses Feature für mehr Spannung sorgen. Bei einer DRS-Zone handelt es sich um schnelle Passagen, von denen es auf den Rennstrecken der Formel 1 oftmals zwei Stück gibt. Bei den F1-Rennboliden bewegt sich auf längeren Geraden der obere Mittelteil des Heckflügels in einen flacheren Winkel, um einen reduzierten Luftwiderstand herzustellen.

    F1 Australien-GP 2022: Spannende DRS-Duelle in Aussicht

    F1-Fans dürfen also gespannt sein, wie sich die DRS-Maßnahme auf das Wettbewerbsfeld auswirkt, im Hinblick auf Taktik bei den Überholvorgängen. Einen Vorgeschmack gaben bereits die Rennen Bahrain und Saudi-Arabien:

    Max Verstappen und Charles Leclerc hatten im Zweikampf um den Sieg mehrfach versucht, an DRS-Detection-Points hinter ihrem Rivalen um den Sieg zu liegen, um den Heckflügel auf der nachfolgenden Geraden umswitchen zu können. Rasante Überholmanöver und spannende Duelle waren die Folge.

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