Viel hilft viel. Ein eisernes Gesetz. Gerade, wenn es darum geht, sich einer großen Plage zu erwehren. Mücken gehören zweifelsfrei dazu, mögen sie auch noch so klein sein. Ihr Drang, an menschliches Blut zu kommen, beherrscht ihren Alltag. Dass sie ihr Ziel durch präzise Stiche erreichen, verbessert das Verhältnis Mensch zu Mücke nicht zwingend.
Während die einen also die Nähe suchen, wollen die anderen diese mit aller Macht verhindern. Vom Leib wollen sich die meisten diese unsäglichen Biester halten, weil Stiche nicht nur schmerzhaft sein können, sondern in der Folge auch mächtig jucken. Unangenehm ist das Ganze. Was also tun, um überhaupt erst gar nicht in diese Gefahr zu kommen?
Mückenspray, natürlich. Und zwar in großen Mengen. Viel hilft eben viel. Mancher scheint das richtig ernst zu nehmen, wenn er da so im Sprühnebel steht, mit der Hoffnung verbunden, all die lästigen Fliegen damit vertreiben zu können. Aber gelingt das wirklich? Meistens ja. Aber auch hier gibt es Ausnahmen.
Das Mückenspray kann an Nahrung erinnern
Manche Stechmücken haben sich schon so sehr an den Geruch des Sprays gewöhnt, dass sie eher davon angezogen als von ihm ausgebremst werden. Forscher haben herausgefunden, dass ein bestimmter Wirkstoff die Mücken an Nahrung erinnert. Und damit in ihnen der Drang geweckt wird, damit eingesprühte Menschen noch häufiger zu stechen. Viel hilft in diesem Fall also nicht viel. Im Gegenteil.
Wer nicht als Lockmittel für Mücken herhalten möchte, muss also sparsam sein. Muss das Mückenspray auch mal eher aus der Hand legen, als es großflächig auf dem ganzen Körper zu verteilen. Dauerhaft wirksam schien es ohnehin nie zu sein. Jetzt gibt es auch einen nachvollziehbaren Grund dafür.
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