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Nach schwachem Auftakt: Slalom-Kanutin Funk Zweite bei Weltcup in Prag

Nach schwachem Auftakt

Slalom-Kanutin Funk Zweite bei Weltcup in Prag

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    Ricarda Funk schaffte es am Sonntag aufs Treppchen. (Archivbild)
    Ricarda Funk schaffte es am Sonntag aufs Treppchen. (Archivbild) Foto: Dan Himbrechts/AAP/dpa

    Die deutschen Slalomkanuten sind auf dem Weg in Richtung Weltmeisterschaften in Oklahoma City noch weit von ihrer WM-Form entfernt. Beim Weltcup in Prag konnte Tokio-Olympiasiegerin Ricarda Funk vom KSV Bad Kreuznach erst am letzten Wettkampftag mit dem zweiten Rang im Cross Individual den ersten Podiumsplatz belegen. „Cross ist meine Wackeldisziplin, man weiß nie, was dabei rauskommt“, sagte die 34-Jährige, „die Tore sind schwer zu fahren. Aber ich habe mich durchgekämpft und war sehr überrascht über meine Zeit.“

    Überraschung durch Weltcup-Debütanten

    Für eine Überraschung sorgte Marten Konrad. Der Cross-Spezialist fuhr bei seinem Weltcup-Debüt auf Rang drei. „Ich bin überrascht, denn es gab im Lauf noch ein, zwei Sachen, die ich besser hätte machen können“, sagte Konrad.

    An den beiden Tagen zuvor waren die deutschen Kanuten an den Medaillenrängen vorbeigefahren. Funk und der Augsburger Noah Hegge hatten in den Kajak-Wettbewerben zum Auftakt jeweils einen fünften Platz belegt, einen Tag später hatten alle Canadier-Boote das Finale verpasst. „Es war definitiv nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Ich denke, das Race-Setup war nicht optimal eingestellt“, sagte Cheftrainer Thomas Apel, „der Grundspeed stimmt, aber – so sind nun einmal die Regeln - die Strafpunkte werden dazuaddiert. Und das hat uns das Genick gebrochen.“

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