Der deutsche Sport und besonders das Tischtennis in Deutschland trauern um Hans Wilhelm Gäb. Der Ehrenpräsident des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) verstarb in der vergangenen Woche im Alter von 89 Jahren.
Hans Wilhelm Gäb, gelernter Journalist, genoss aufgrund seiner Integrität sowie vielfältigen Führungsqualitäten als Funktionär und Wirtschaftsmanager (Vize-Präsident von General Motors Europe) weltweit einen exzellenten Ruf. Nicht zuletzt durch sein hohes Ansehen als Bindeglied zwischen Sport, Wirtschaft und Gesellschaft galt er seit Jahrzehnten als „moralisches Gewissen des deutschen Sports“.
Wilhelm Gäbs Tod hinterlässt eine große Lücke
Der ehemalige National- und Bundesligaspieler von Borussia Düsseldorf verfügte auch über gute Kontakte nach Augsburg und dem ehemaligen Abteilungsleiter des früheren Bundesligisten Post SV, Peter Schnaas. „Er hat im Tischtennissport schon früh für professionelle Strukturen gesorgt und war eine herausragende Persönlichkeit“, sagte Schnaas. Zudem hatte er erheblichen Anteil daran, dass 1999 die deutschen Tischtennismeisterschaften in der Fuggerstadt ausgetragen wurden.
„Mit tiefem Bedauern und großer Trauer nehmen wir Abschied von Hans Wilhelm Gäb, einer Person und Instanz, die nicht nur Borussia Düsseldorf, sondern auch die gesamte Tischtenniswelt nachhaltig geprägt hat. Sein Tod hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu schließen sein dürfte“, erklärten die Rheinländer.
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